Review: Prime Circle „out of africa“ Tour (06.03.2012, Köln)

Foto: Nadine Brandt

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Die diesjährige Prime Circle Tour fand teilweise in kleinen Clubs in ganz Deutschland sowie in großen Hallen an der Seite von 3 Doors Down und Seether statt. Und die Jungs haben auf dieser Tour bewiesen, dass ihnen beides unfassbar gut liegt.

Egal ob vor tausenden von Zuschauern oder im beschaulichen Kreis von 250 Fans, Prime Circle bringen stehst du Luft zum knistern.

Hautnah konnte man die Band zum Beispiel am 06.03.2012 im Blue Shell in Köln erleben. Und eine Band die mit so viel Herz und Seele bei der Sache ist, sieht man wirklich nicht alle Tage. Bereits zu Beginn gab es das Versprechen, dass die Band gleich nach dem Auftritt noch für Fotos, Autogramme und auch gerne für eine Plauderei bei dem ein oder anderen Bier bereit steht.

Foto: Nadine Brandt

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Doch erstmal geht es ja um das Konzert selbst, und das war, man kann es wirklich nicht anders sagen einfach der Hammer. Als erstes kamen Unbottened Heart auf die Bühne und sorgen im ausverkauften Blue Shell für einen perfekten Start in diesen unglaublich gelungenen Abend. Danach folgte dann direkt Prime Circle und rockte Köln in die Nacht.

Die Songauswahl war super, mit einigen Stücken der früheren Alben „Live This Life“ und „Hello Crazy World“ und einer Menge Songs vom neusten Album „Jekyll & Hyde“ rockten sie den kleinen Club in dem die Luft immer knapper und die Stimmung immer besser wurde. Zwischendurch gab es vom Sänger Ross Learmonth Erklärungen zu den Songs, von Entstehungsgeschichte über Text und persönliche Bedeutung.

Das zeigte auch schon während des Auftritts wie nah diese Band Ihren Fans ist, und wie wichtig es ihnen ist diese Nähe auch nicht zu verlieren, nachdem sie bereits in Hallen mit über 4000 Zuschauern gespielt habe. Auch wenn Drummer Dale Schnettler und Keyboarder Neil Breytenbach auf der kleinen Bühne im schummrigen Licht teilweise für das Auge ein wenig untergingen, ging der unglaubliche Sound den sie auf Ihren Instrumenten zum Besten gaben ganz und gar nicht unter.

Foto: Nadine Brandt

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Zum Ende spielte die Band nach einer kleinen Unterbrechung noch eine Zugabe in der eine ganz besondere Version des Songs „ She always gets what she wants“ vorgetragen wurde. Nach dem Konzert gab es dann noch wie versprochen Autogramme, Fotos und Gespräche mit der Band. Und glücklicher Weise auch das Versprechen, dass wir uns schon im Juni wieder über Prime Circle in Deutschland freuen können. Dann sind sie hoffentlich durch die Auftritte in Clubs und die Konzerte mit 3 Doors Down der „out of africa“ Tour ein bisschen bekannter bei uns und rocken bald auch alleine größere Lokalitäten. Zu wünschen ist ihnen das auf alle Fälle, denn diese Band ist einfach nur unglaublich. Super Texte, geiler Sound und eine unvergessliche Stimme, eben einfach unglaublich gut.

Konzertfotos:

Links:
http://www.primecircle.co.za/