Preview: Schrottgrenze tragen Glitzer und Beton auf Deutschlands Bühnen (2017)

Schrottgrenze (Foto: Pressefreigabe, hfr.)

Schrottgrenze, da war doch was…

Zehn Jahre ist es her, seit uns Schrottgrenze nach Platten wie „Vaganten und Renegaden“ und „Das Ende unserer Zeit“ mit ihrem letzten Album „Schrottism“ beglückten. Nach einigem Hin und Her der Bandbesetzung wurde es letztendlich still um die Hamburger Schüler und aus der vorrübergehenden Bandpause wurde 2010 die endgültige Trennung.

Im vergangenen Jahr regte sich jedoch etwas im Schrottgrenze – Bandlager und das Best Of „Fotolabor 1995-2015“ erblickte das Licht der Welt. Die Truppe um Alex Tsitsigias traute sich sogar für ausgewählte Konzerte zurück auf die Bühnen kleinerer Clubs und Festivals und plötzlich schlich sich da eine Frage in die Köpfe der Schrottgrenze – Fans: „Kommt da noch mehr?“

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https://www.youtube.com/watch?v=Ga1HLWcZEi0

JA! Schrottgrenze sind zurück und klingen, als wären sie nie fort gewesen. Am 11.11.2016 präsentierten sie ihr Video zu dem brandneuen Song „Sterne“ und schmettern schillernd und bunt den Slogan „Lieb doch einfach, wen du willst“ jenen intoleranten Kleingeistern von AFD, Pegida und Co. um die Ohren. Bei „Sterne“ handelt es sich um die erste Singleauskopplung des im Januar erscheinenden Albums „Glitzer auf Beton“, welches anschließend auf ausgiebiger Deutschlandtour präsentiert werden wird. Hoffentlich mit vielen Sternen und einer Menge Glitzer.

Schrottgrenze: Glitzer auf Beton (2016)
Schrottgrenze: Glitzer auf Beton (2016)

Die Dates:

  • 23.02.2017 Faust, Hannover
  • 24.02.2017 Zeche Carl, Essen
  • 25.02.2017 Gleis 22, Münster
  • 02.03.2017 Naumanns, Leipzig
  • 03.03.2017 Schon Schön, Mainz
  • 04.03.2017 Nr. z. P., Bielefeld
  • 09.03.2017 Underground, Köln
  • 10.03.2017 Molotow, Hamburg
  • 11.03.2017 Musik & Frieden, Berlin
  • 16.03.2017 MUZclub, Nürnberg
  • 17.03.2017 KOHI, Karlsruhe
  • 18.03.2017 Milla, München

Links:
www.schrottgrenze.de
www.facebook.com/schrottgrenze

 

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Thea Drexhage
Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 100 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Satre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.