Preview: Keineswegs unangenehm bei Jason Bartsch (2020)

Jason Bartsch (Foto: Marvin Ruppert, Pressefreigabe)

Jason Bartsch ist keine gewöhnliche One-­Man-­Band. In hohem Tempo und miteinem einzigartigen und weirden Zusammenspiel aus tiefgängiger Melodramatik, brachialem Stand-­Up und viel Spaß mit einer Unmenge an Sounds schafft der Wahlbochumer es, eine Tour de Force durch alle -­ seriously: alle -­ Gefühlswelten zuschaffen. Die Show ist kein gewöhnliches Konzert.

Neben den Songs seines 2017 erschienen Debütalbums „4478 Bochum“, denen nichts heilig ist, was sich zu ernst nimmt, präsentiert er an einem Abend die komplette Bandbreite seines Schaffens: ZehrendeSongs, brutal-­albernen Pop und Texte, die frontal gegen das Böse schlagen. Nirgendwo gibt es eine schönere Symbiose aus Twerk und Ideologiekritik, aus Slapstick und Mariah Carey, aus schamvollem Lachen und emotionaler Verwirrung. Hits, Hits, Hits -­ und nebenbei etwas zutiefst Menschliches. Nämlich ein junger Mann, der sich selbst nicht einordnen kann, weil es gerade die Menge an Emotionen ist, die ihn eben zu etwas Besonderem macht: Einer One-­Man-­Band, die nichts weniger möchte, als alles von sich mit dem Publikum zu teilen. Jason Bartsch, geboren 1994, ist mehrfacher Literaturpreisträger, Moderator und Musiker.

2017 erschien sein Album „4478 Bochum“, die Hitsingle -­ da ist ihm der Cremant aus dem Gesicht gefallen -­ erreichte bei Spotify unlängst die völlig irrelevante Marke von über 100.000 Aufrufen. Cool ey, Statistiken zur Positionierung des Bekanntheitsgrads. Dieses Jahr unter Senator mit Freunden einen Film geschrieben und Hauptrolle gespielt, wie ein verdammter Martin Scorsese -­ VÖ im Dezember. Privat ein genügsamer Typ mit einem Impostor-­Syndrom, das unmenschlich ist und krasser Philosophie-­ und Literatur-­Nerd. Und vielleicht ist gerade das -­ in Verbindung mit seinem Fußball-­Fanatismus und der Leidenschaft für Kartentricks -­ der Grund für sein großes Interesse an der Verbindung aus Klamauk und tief-­unter-­die-­Haut-­Gehendem.

Die Dates:

  • 15.01.2020 Gütersloh, Weberei
  • 16.01.2020 Düsseldorf, Zakk
  • 17.01.2020 Trier, Merkender Hof
  • 22.01.2020 Stuttgart, Universum
  • 23.01.2020 Mannheim, Alte Feuerwache
  • 25.01.2020 München, Feierwerk
  • 31.01.2020 Berlin, Bi Nuu
  • 01.02.2020 Hamburg, Übel&Gefährlich
  • 06.02.2020 Bielefeld, Movie
  • 07.02.2020 Bremen, Tower Musikclub
  • 08.02.2020 Münster, Sputnik-Halle
  • 12.02.2020 Dortmund, FZW
  • 13.02.2020 Erfurt, Franz Mehlhose
  • 14.02.2020 Leipzig, Connewitz
  • 15.02.2020 Nürnberg, LUX
  • 23.04.2020 Dresden, Beatpol
  • 24.04.2020 Wiesbaden, Schlachthof
  • 25.04.2020 Kaiserslautern, Kammgarn
  • 30.04.2020 Braunschweig, Eulenglück
  • 01.05.2020 Kiel, Die Pumpe
  • 02.05.2020 Flensburg, Volksbad
  • 07.05.2020 Köln, Gebäude 9
  • 09.05.2020 Hannover, Lux

Links:
https://www.jasonbartsch.com

Veranstalter:

  • Lokale Veranstalter der Locations
  • Vibra Agency (Bielefeld, Quelle)