Various: Resident Evil Soundtrack (2002) Book Cover Various: Resident Evil Soundtrack (2002)
Paul-Eduard Rück
Roadrunner Records
25.03.2002

Tracklist:

  1. Red Queen
  2. My Plague [New Abuse Mix]
  3. Fight Song [Slipknot Remix]
  4. Something Told Me
  5. Name of the Game [Clean Name]
  6. Everyone
  7. Invisible Wounds [The Suture Mix]
  8. Anything But This
  9. Halleluja
  10. Dirt
  11. What Comes Around [Day of the Dead Mix]
  12. Dig [Everything and Nothing Remix]
  13. Release Yo' Delf [Prodigy Mix]
  14. 800
  15. Infinity
  16. Umbrella Corporation
  17. Resident Evil (Main Title Theme)
  18. Seizure of Power
  19. Reunion
  20. Cleansing

Wer den Film Resident Evil gesehen hat, wird wissen was ihn hier erwartet - allen anderen kann ich nur folgendes sagen:
Dieses Album ist Gewalt pur, für seine Spieldauer herrscht Krieg, und ist deshalb für kleine Kinder total ungeeignet (dieser Soundtrack hat mit Recht den Aufkleber parental advisory erhalten)...

Wie auch immer, die CD sollte alle Liebhaber harter Klänge zufrieden stellen, wenn man sich die hier vertretenen Bands so anschaut - Slipknot, Marilyn Manson, Fear Factory, Rammstein, oder Static-X. Und dies sind nicht die einzigen Top-Acts...

Der Anfang dieses Soundtracks ist ziemlich gut gewählt. Track 1 ist nämlich kein Lied, sondern ein 6-sekündiges Zitat der >Red Queen< - You're all going to die down here.... Und was als nächstes kommt entspricht irgendwie vollkommen diesem Spruch, da es dann gleich mit Slipknot und my plague monströs weitergeht (Hilfe, die Welt geht unter!). Marilyn Manson ist auf dieser CD gleich mehrmals vertreten. Zum einen liefert er den original Resident Evil main title theme (sprich: Original-Filmmusik), in Form von 4 Tracks, die (natürlich) im Vorspann, sowie in den meisten Action- und Grusel-Stellen des Films auftauchen (diese Filmmusik ist für mich der Hauptgrund zum Kauf der CD); zum anderen hat man für den Soundtrack den Super-Hit the fight song in extremster Art und Weise gecovert - Das Lied ist etwas elektronischer geworden, klingt aber viel aggressiver, da es mit einer unzähligen (lauten) Geräuschevielfalt bestückt wurde, unter anderem wild-kreischenden Sirenen...

Rammstein brauche ich nur soweit zu erwähnen, um vorauszusagen, dass ihr Beitrag halleluja in meinen Augen ihr nächster ganz großer Hit werden könnte (wenn man beschließt das Lied als Single zu veröffentlichen). Des weiteren findet man hier Highlights von Coal Chamber, Ill Nino, Mudvayne (kommen mit einem ultra-brutalen Remix von dig daher), Five Point O, The Crystal Method, und Depeche Mode, die mit dirt ein Stooges-Cover liefern (ziemlich düster ausgefallen) - Ihr seht, für Fans des New- aber auch Thrash-Metals sollte diese CD eine wahre Freude darstellen. Als einziger fällt Method Man aus dem Rahmen - Was zum Teufel hat zwischen all der nahezu dämonischen Härte des Albums denn Hip-Hop zu suchen?!?!? Na ja, heutzutage geht wohl nichts mehr ohne diesen Schund...

FAZIT:
Genial! Besonders wenn ihr die benannten Bands gut findet. Um die Atmosphäre aber richtig genießen zu können solltet ihr euch unbedingt den Film anschauen, da beim Hören dann unweigerlich die coolsten Szenen vorm geistigen Auge erscheinen (OK, für empfindliche Gemüter ist das wohl eher ein Nachteil, aber für alle anderen stellt es nur einen erhöhten Genuss-Faktor dar!)

Hell Yeah, bang your fucking head to death!!! 😉