De/Vision: Noob (2007) Book Cover De/Vision: Noob (2007)
Drakkar Entertainment
24.08.2007
www.devision-music.de

Tracklist:

  1. What You Deserve
  2. Obsolete
  3. Nine Lives
  4. Life Is Suffering
  5. Death Of Me
  6. Flavour Of The Week
  7. Deep Blue
  8. See What I Am
  9. Living Fast Dying Young
  10. The Far Side Of The Moon
  11. What It Feels Like
  12. The Enemy Inside

Seit nun mehr fast als 20 Jahren zählt das Electro-Duo von De/Vision zu den führenden Vertretern ihres Genres. „NOOB“ ist der Titel ihres neuen Albums, welches vollständig mit ihrem Produzenten geschrieben und produziert wurde. Für die Band war das eine ganz neue Erfahrung und so lag der Titel „Noob“ auch nicht ganz fern, der so viel wie „Newbie“ bedeutet.

Vor einer 180° Wendung braucht sich jedoch keiner fürchten. „Noob“ besticht durch seine Leichtig-, Tanzbar-, und Eingängigkeit. Ein sehr angenehmes Album, das in keinem Fall schwer verdaulich ist, sondern runter geht wie warme Butter. „You deserve first class every day...“ – und so ist es auch ein erste Klasse Album. Und so hat man schon beim ersten Song „What You Deserve“ keinerlei Startschwierigkeiten. Mit fliegender und belebender Leichtigkeit dreht dieses Lied Runden in deinem Kopf und veranlasst dich so gleich, deine Hüften in Bewegung zu setzen. Ebenso atmosphärisch sind Titel wie „Death Of Me“ oder auch „Obsolete“.

Die Stimme von Sänger Steffen trägt im Wesentlichen auch dazu bei, dass man ein warmes und angenehmes Gefühl beim Hören von De/Vision Songs bekommt und sich so voll und ganz „Noob“ hingeben kann. Etwas schneller und noch tanzbarer sind dagegen Stücke wie „Flavour Of The Week“ (welches auch Promo Single für dieses Album ist) oder auch „What It Feels Like“ bevor es mit „See What I Am“ eher sehr melancholisch und dramatisch wird – ja schon fast schmerzlich durch die bedrückende Musik im Hintergrund.

Zum Schluss wird es wieder erfreulich frisch mit „The Enemy Inside“, das einen wohlklingenden Ausklang verkörpert und gleich dazu anregt, sich das Album noch einmal anzuhören. De/Vision haben mit „Noob“ bewiesen, dass sie in perfekter Form wohlklingende und angenehm reduzierte Lieder produzieren können und somit ihrer „Pol-Position“ in ihrem Genre würdig sind.

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Kristin Hofmann, das schnurrende Fotokatzl, ist uns von den Elbwiesen zwischen Nightwish und Lacrimas Profundere im Fotograben irgendwie zugelaufen. Das „Spätzchen“ fährt in der Regel nicht die Krallen aus, voll auf weißblaue Vierräder ab und hat die anderen sechs Nerdzwerge zwischen Datenkraken, Mediendschungel und Hexadezimal im Blinzelwettbewerb längst platt gemacht. Schnurrbart steht ihr übrigens nicht so gut wie DocMartens, aber irgendwas is’ ja immer. Bitte nicht füttern!