Preview: Tocotronic auf unendlicher Tour (2018)

Eineinhalb Jahre lang haben sich Tocotronic ferngehalten von Clubs und Bühnen. Während dieser Live-Pause hat die Band alles hinterfragt, sich als Kollektiv neu erfunden und dabei das tiefgründigste Album ihrer Karriere aufgenommen. „Die Unendlichkeit“ ist eine Autobiographie in 12 Kapiteln, dunkel rockend und verlockend wie ein Märchen von Oscar Wilde. Das Konzeptalbum erschien am 26. Januar, und wird im Frühjahr auf ausgedehnter Tournee live dargeboten.

Sich selbst einzuordnen in die Zeit und in die Welt, ohne dabei zu selbstreferenziell zu werden, ist eine Herausforderung, die diese einzigartige Band gerne annimmt. Tocotronic sind bei sich angekommen: Der Kreis zum Frühwerk schließt sich. Gleichzeitig ist ihr Sound gegenwärtiger denn je. Wie gut sich die neuen sehr persönlichen Songs in das Œuvre der Indie-Institution™ Tocotronic einfügen, wird auf der anstehenden Konzertreise zu erleben sein. Kaum jemand kommt ohne die Erinnerung an einen prägenden Tocotronic-Moment aus. Feiert mit dieser einzigartigen Band und euren Lieblingssongs aus 25 Jahren. Pünktliches Erscheinen ist dringend anzuraten.

Tocotronic (Foto: Michael Petersohn)

Die Dates:

  • 06.03.2018, Bremen, Schlachthof
  • 07.03.2018, Münster, Sputnikhalle
  • 08.03.2018, Heidelberg, Halle 02
  • 09.03.2018, Erlangen, E-Werk
  • 11.03.2018, Erfurt, Stadtgarten
  • 12.03.2018, Wiesbaden, Schlachthof
  • 13.03.2018, Köln, E-Werk
  • 14.03.2018, Hannover, Capitol
  • 17.03.2018, Hamburg, Große Freiheit 36
  • 06.04.2018, Leipzig, Werk 2
  • 07.04.2018, Essen, Weststadthalle
  • 08.04.2018, Stuttgart, Theaterhaus
  • 09.04.2018, CH-Zürich,  X-Tra
  • 11.04.2018, Freiburg, E-Werk
  • 12.04.2018, München, Tonhalle
  • 13.04.2018, AT-Salzburg, Republic
  • 14.04.2018, Dresden, Alter Schlachthof
  • 16.04.2018, Berlin, Columbiahalle
  • 28.07.2018, AT-Wien,  Arena Open Air

Links:
www.tocotronic.de

Veranstalter:
www.kkt.berlin
www.koopmann-concerts.de

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Thea Drexhagehttps://www.be-subjective.de
Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 10 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Sartre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.