Preview: You wanna rock? The 69 Eyes feiern mit „West End“ ihren 30. Geburtstag (2019)

1989 in Finnland gegründet, haben die Dark Rocker von THE 69 EYES das Genre des Goth’n’Roll geprägt wie keine andere Band. Mit einer Reihe von Platin-Topseller Alben im Repertoire, wie »Blessed Be« und »Paris Kills«, die um die  Jahrtausendwende erschienen, hat das Quintett nicht nur Platz 1 der Single und Album-Charts ihres Heimatlandes Finnland erobert, sondern nebenbei auch noch die ganze Welt in ihren sündhaften Kosmos von Liebe, Tod und endloser Melancholie gestürzt und dabei die meisten anderen Bands überlebt, die im Goth Hype der 200er entstanden. Mit der Weiterentwicklung ihres Sounds in Richtung Sleaze Rock auf »Devils« (2004) und »Angels« (2007), der majestätisch-dunklen Stimme und den Elvis-Anspielungen in den Dance-Moves von Sänger Jyrki 69, hat sich die Band weltweit eine große Fanbasis aufgebaut und durch unablässige Touren in Europa, Amerika, Asien und Australien weiter gefestigt.

Neues Album am freitag, den 13.

The 69 Eyes (Foto: Torsten Volkmer bs!)

Dieses Jahr feiert die Band ihr dreißigjähriges Jubiläum, aber denkt nicht einmal dran, das Tempo runterzufahren, sondern kündigt nun ihr neues Studiowerk »West End« an, das am Freitag, den 13. September über Nuclear Blast erscheint. Dieser 12. Longplayer kommt mit einigen hochkarätigen Gastsängern daher, wie Cradle Of Filths Dani Filth, Wednesday 13 und Beastö Blancös Calico Cooper, und besteht aus elf Up-Tempo Rockhymnen, voller Härte, dunkler Memento Mori-Momente und schwarzem Humor, mit dem die Band in den Ruinen unserer Welt tanzt:

„Der Titel »West End« beschwört ein düsteres Bild herauf – wenn etwas stirbt, nimmt etwas Neues dessen Platz ein und wir alle müssen uns ändern und anpassen, um zu überleben“, erklärt Sänger Jyrki 69. „Ich habe das Gefühl, dieser Planet ist an einem Wendepunkt angelangt. Das Ende der westlichen Welt ist nah und die Frage lautet dann: Was wird geschehen, wenn der Westen  sein Ende findet…? Der Titel »West End« hat verschiedene Bedeutungen für uns… aber keine Angst, es hat absolut nicht mit den Pet Shop Boys oder London zu tun.”

Als ersten Vorgeschmack auf das neue Album präsentieren THE 69 EYES heute das von dem Kalifornier Regisseur Vicente Cordero (3 Teeth, „Room 37- The Mysterious Death of Johnny Thunders“) gefilmte Musikvideo zu ihrer neuen Single ’27 & Done‘. Neben der Performance der Band zeigt der Clip Ausschnitte aus dem Horrofilm ‚The 27 Club‘ (Cleopatra Entertainment), der am 13.Juni diesen Jahres erscheint.

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https://youtu.be/OLoqIdCMZCE

„Der Track beschäftigt sich mit der dunklen Seite von Hollywood und der Idee, das jeder dort hingeht, um seine Träume zu verwirklichen, aber selten jemand von ihnen Erfolg hat“, erklärt Jyrki 69. „Das  ist eine Tatsache, die man dort an jeder Ecke beobachten kann. Es ist ein Ort, der einen verzweifeln lässt und ich wollte diese düsteren Vibes in dem Song einfangen. Auf der anderen Seite feiert der Song aber auch das Leben – wir sollten uns glücklich schätzen, hier zu sein, jeder ist eine Legende und man sollte sich bewusst machen, dass wir lieber genießen sollten, was wir tun, anstatt uns zu sorgen, was andere darüber denken.“

Doch noch mehr ist in der Pipeline – was wäre ein 30-jährliches Jubiläum ohne die Ankündigung einer Europatour? Nachdem die Band diesen Frühling zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder durch die Vereinigten Staaten tourte, suchen die Helsinki Vampires im Herbst auch wieder Europa heim:

The 69 Eyes (Foto: Torsten Volkmer bs!)

Die Dates:

  • 02.11.2019 Leipzig – Moritzbastei
  • 03.11.2019 Berlin – SO36
  • 05.11.2019 Hamburg – Logo
  • 06.11.2019 Köln – Essigfabrik
  • 07.11.2019 Stuttgart – Wizemann Club
  • 08.11.2019 München – Backstage (Halle)
  • 14.11.2019 Wien – Chelsea
  • 17.11.2019 Pratteln – Z7
  • 19.11.2019 Trier – Mergener Hof
  • 23.11.2019 Oberhausen – Kulttempel
  • 24.11.2019 Frankfurt – Zoom

Links:

www.69eyes.com
www.facebook.com/the69eyes
www.instagram.com/the69eyesoffical
www.nuclearblast.de/the69eyes

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Kristin Hofmannhttp://www.fotokatz.de/
Kristin Hofmann, das schnurrende Fotokatzl, ist uns von den Elbwiesen zwischen Nightwish und Lacrimas Profundere im Fotograben irgendwie zugelaufen. Das „Spätzchen“ fährt in der Regel nicht die Krallen aus, voll auf weißblaue Vierräder ab und hat die anderen sechs Nerdzwerge zwischen Datenkraken, Mediendschungel und Hexadezimal im Blinzelwettbewerb längst platt gemacht. Schnurrbart steht ihr übrigens nicht so gut wie DocMartens, aber irgendwas is’ ja immer. Bitte nicht füttern!