Preview: Phillip Boa auf Tour (2019)

Phillip Boa (Foto: Dirk Rudolph, Pressefreigabe)

Phillip Boa, Songwriter, Sänger, Gitarrist, Komponist und Kopf der Band Phillip Boa and the Voodooclub, gründete 1985 die Avantgarde-Pop bzw. Independent-Band und erlangte ab 1989 mit seiner vom britischen Post-Punk, Indie-/Alternative Rock und Avantgarde beeinflussten Musik internationale Anerkennung. Auf dem eigenen Constrictor-Label wurden neben eigenen Platten auch Alben und Singles vor allem britischer Independent-Bands veröffentlicht.

Das aktuelle Album Earthly Powers (08/2018 Cargo Records) erreichte mit Platz 3 in den Offiziellen Deutschen Albumcharts die beste Platzierung der Bandgeschichte. Das Rolling Stone Magazin attestiert dem Album „veritable Gitarrenpop-Hits, unprätentiös und voll klingt die Platte, zauberhaft Prosaisches in Texten und Figuren, gleichzeitig choral-zart und brachial, romantisch da, wo es passt. Boa’s Ideologie ist die Verweigerung des Anbiederns an Medien und des Showgeschäfts“. Das Rockmagazin Eclipsed urteilt: „Bezaubernde Melodien, wie nur Boa sie schreiben – und im nächsten Augenblick dekonstruieren – kann, ein außerordentlich gelungenes Album. Waren die letzten Alben schon fast wieder auf dem Niveau früherer Meisterstreiche, so gelingt mit Earthly Powers ein Karrierehighlight“. Die Kulturnews kommen zum Ergebnis: „Wann gab es zuletzt so viele herausragende Songs auf einem Boa-Album“ und das Mint Magazin für Vinyl-Kultur titelt: „Plötzlich ganz oben: Earthly Powers ist eine dichte und atmosphärische Großtat“. Und selbst das Indiemagazin Visions schwärmt: „Earthly Powers hat jene schwärmerische Weite im Melodiebogen, in dem sich cremige Rockriffs mit popgrundierter Romantik verbinden, wie es außer den Walisern (Manic Street Preachers) nur wenigen gelingt. Wo Boa ist, ist oben“.

Die Dates:

  • 01.03.2019, Cottbus, Gladhouse
  • 02.03.2019, Annaberg, Alte Brauerei
  • 09.03.2019, München, Technikum
  • 15.03.2019, Hannover, Capitol
  • 16.03.2019, Frankfurt, Batschkapp
  • 22.03.2019, Erfurt, HsD
  • 23.03.2019, Dresden, Reithalle
  • 29.03.2019, Wilhelmshaven, Pumpwerk
  • 30.03.2019, Worpswede, Live Music Hall
  • 05.04.2019, Koblenz, Café Hahn
  • 06.04.2019, Karlsruhe, Substage
  • 02.05.2019, Rostock, MAU Club
  • 03.05.2019, Berlin, Huxleys
  • 04.05.2019, Berlin, Huxleys

Links:
www.phillipboa.de

Vorheriger ArtikelPreview: Farmer Boys – Born Again Tour (2019)
Nächster ArtikelReview: Skandal! Der Wizo darf wieder in die Stadt! (31.01.2019, Bremen)
Thea Drexhage
Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 100 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Satre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.