Preview: Nick Cave & The Bad Seeds kommen nach Deutschland (2026)

Zwischen Dunkelheit, Trost und großen Gefühlen

Nick Cave & The Bad Seeds (Foto: Megan Cullen, Quelle: Semmel Concerts)
Nick Cave & The Bad Seeds (Foto: Megan Cullen, Quelle: Semmel Concerts)

Es gibt Künstler, die Songs schreiben und es gibt Künstler, die ganze Welten erschaffen. Seit Jahrzehnten gehört Nick Cave zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Gemeinsam mit den Bad Seeds bewegt er sich irgendwo zwischen Rock, düsterem Gospel, poetischer Ballade und musikalischer Grenzerfahrung. Seine Songs erzählen von Liebe, Verlust, Hoffnung, Erlösung und den Abgründen des Menschseins – intensiv, kompromisslos und oft von beinahe literarischer Kraft geprägt.

Eine Ausnahmeerscheinung der Rockmusik

1983 entstehen Nick Cave & The Bad Seeds aus den Überresten der australischen Post-Punk-Band The Birthday Party. Was folgt, ist eine Karriere, die sich konsequent jeder einfachen Einordnung entzieht: 18 Studioalben, Filmmusiken, Bücher, Nebenprojekte und unzählige Konzerte machen Nick Cave zu einem der produktivsten und einflussreichsten Künstler seiner Generation. Einem breiten Publikum wird er spätestens 1995 mit dem Duett „Where The Wild Roses Grow“ gemeinsam mit Kylie Minogue bekannt. Doch wer Nick Cave nur auf diesen Song reduziert, verpasst das Wesentliche.

Konzerte als emotionale Zeremonien

Nick Cave & The Bad Seeds (Foto: Megan Cullen, Quelle: Semmel Concerts)
Nick Cave & The Bad Seeds (Foto: Megan Cullen, Quelle: Semmel Concerts)

Die wahre Kraft von Nick Cave & The Bad Seeds entfaltet sich seit jeher auf der Bühne. Dort werden die Songs zu etwas Größerem. Mal leise und zerbrechlich, dann wieder laut, intensiv und nahezu überwältigend. Nick Cave steht oft mit ausgestreckten Armen am Bühnenrand, sucht den direkten Kontakt zum Publikum und entwickelt dabei eine Präsenz, die viele Besucher als beinahe spirituell beschreiben.

Wer die Bad Seeds bereits live erlebt hat, weiß: Hier geht es um weit mehr als ein gewöhnliches Rockkonzert. Es sind Abende voller Emotionen, Geschichten und musikalischer Intensität.

Mit „Wild God“ zurück auf Tour

Nick Cave & The Bad Seeds (Foto: Megan Cullen, Quelle: Semmel Concerts)
Nick Cave & The Bad Seeds (Foto: Megan Cullen, Quelle: Semmel Concerts)

Nach dem Erfolg des gefeierten Albums „Wild God“ und einer restlos ausverkauften Tour durch Europa kehren Nick Cave & The Bad Seeds im Sommer 2026 für ausgewählte Open-Air-Konzerte zurück. Mehr als dreißig Termine führen die Band quer durch Europa. Zu den wenigen Deutschland-Shows zählt auch ein Auftritt in Dresden.

Die Dates:

30.06.2026 Berlin, Waldbühne
06.07.2026 Stuttgart, Jazz Open Air
02.08.2026 Dresden, Filmnächte am Elbufer (ausverkauft)
23.08.2026 München, Königsplatz
25.08.2026 Bonn, Kunst!Rasen

Links:
https://www.nickcave.com

Veranstalter: https://www.semmel.de

Filmnächte am Elbufer: https://www.filmnaechte-am-elbufer.de

Kristin Hofmann
Kristin Hofmannhttp://www.fotokatz.de/
Kristin Hofmann, das schnurrende Fotokatzl, ist uns von den Elbwiesen zwischen Nightwish und Lacrimas Profundere im Fotograben irgendwie zugelaufen. Das „Spätzchen“ fährt in der Regel nicht die Krallen aus, voll auf weißblaue Vierräder ab und hat die anderen sechs Nerdzwerge zwischen Datenkraken, Mediendschungel und Hexadezimal im Blinzelwettbewerb längst platt gemacht. Schnurrbart steht ihr übrigens nicht so gut wie DocMartens, aber irgendwas is’ ja immer. Bitte nicht füttern!

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