Joachim Witt, Nik Page, Angelzoom (16.02.2005, Krefeld)

Mit dem Projekt „Tiefenrausch“ waren vor einigen Wochen Joachim Witt, Angelzoom und Nik Page in Deutschland unterwegs.

Krefeld war eine der auf der Tour liegenden Termine der am 16. Februar stattfand. Bereits eine Stunde vor Einlass hatten sich ca. 30 Leute verschieden Alters vor dem schweren Tor der Kulturfabrik eingefunden. Der eigentliche Einlass jedoch begann über eine halbe Stunde später als geplant.

Dann strömten großteils das Publikum in die Halle um sich die besten Plätze vor der sehr mit Musikinstrumenten zugestellten Bühne zu sichern. Man merkte das einige der Konzertbesucher schon alteingesessene Fans waren, meist von Witt. ImageAber trotz der Verzögerung musste man noch einmal ca. eine halbe Stunde warten ehe mit einem U-Boot artigen Intro endlich das Konzert begann.

Claudia von Angelzoom war die erste die die Bühne betrat und dort ohne viele Umschweife mit der Unterstützung zweier Musiker der „letzten Instanz“, die ihrerseits ihren Teil zum Projekt mit viel Elan beitrugen, begann. Ihre aktuelle Single „Back in the moment“ ließ nicht lange auf sich warten. Teils bekam die einigen noch aus „X-Perience“ – Zeiten bekannte Sängerin auch Unterstützung von Joachim Witt der mit großem Jubel begrüßt wurde oder von Nik Page.

ImageNik Page war auch der Jenige der als Zweiter die Bühne als leitende Stimme nach Angelzoom betrat. Und so bekam das Publikum bald Songs wie „Road of Damnation“, „Flashback“ oder „Herzschlag“ zu hören. Auch hier nicht ohne Teilweise die Mitarbeit von Witt oder Claudia von Angelzoom. Denn diese Art der Zusammenarbeit war das was das außergewöhnliche Projekt Tiefenrausch ausmachte. Und es kam absolut gut an bei den rund 250 Gästen der Kulturfabrik an diesem Winterabend.

Als jedoch plötzlich der Strom der Musikanlage ausfiel herrschte erst mal Verwirrung bei Musikern und Publikum. Doch dieser Ausfall zeigte wenigstens das hier alles live vorgetragen wurde. Und die technischen Probleme wurden relativ schnell von der Crew behoben. Der an der Stelle gespielte Song wurde noch mal von vorne gespielt.

ImageLetzterndes betrat Joachim Witt abermals die Bühne und brachte Lieder wie „Liebe und Zorn“ oder „Und ich lauf…“ – was er auch interpretations technisch vortrug, zum besten. Auch den Hit „Die Flut“ duften nicht fehlen, nicht jedoch ohne vorher die Ansage zu dem Song zu machen den man vielleicht leicht hätte in einen falschen Zusammenhang bringen können. „Es geht um das Bild im Kopf“, sagte er. Und daher ließ es sich auch Nik Page nicht nehmen den Part von „Heppner“ zu übernehmen. Dieser Song bildete vor der Zugabe den krönenden Abschluss und wurde mit großen Jubel bedankt.

Doch nach einer Verabschiedung der kompletten hochkarätigen Musikerbelegschaft des Abends, traten sie wieder hervor um das Publikum mit einem Duett von Joachim Witt und Angelzoom – „Back in the moment“ zu beglücken, welches dann auch fast das Ende dieses gelungenen Abends bildete. Dieses einzigartige Projekt würde man so schnell nicht wiedersehen und die Begeisterung war allerseits dem Gästen dieses Abends anzumerken. Ein besonderer Abend der einigen gewiss noch lange in Erinnerung bleiben würde.

Links:

angelzoom.de
nikpage.de
joachimwitt.de

Torsten Volkmer
Torsten Volkmerhttp://www.torsten-volkmer.de
Volkmr, der Gründer des ehemaligen Goth-Zine.de, verdingt sich „selbst und ständig“ als Linsenputzer bei volkmr fotografie ihm seine Knipsklitsche, hat sich als Chefredakteur 2.0 selbst recycelt, die Metalfriese abgeschüttelt und kämpft mit be subjective! erfolgreich gegen hausgemachte Langeweile, Schubladendenken und seine Profilneurose an. Manchmal darf er auch die RedakteurInnen rumfahren oder Wassereis abstauben.

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