The Rasmus: Black Roses (2008) Book Cover The Rasmus: Black Roses (2008)
Universal Music
26.09.2008

Tracklist:

  1. Living In A World Without You“
  2. Ten Black Roses
  3. Ghost Of Love
  4. Justify
  5. Your Forgiveness
  6. Run To You
  7. You Got It Wrong
  8. Lost And Lonely
  9. The Fight
  10. Dangerous Kind
  11. Live Forever

Ganze drei Jahre mussten die Fans von der finnischen Band The Rasmus warten, bis endlich der neue Longplayer in den CD Regalen steht. Nun ist „Black Roses“ draußen.

The Rasmus haben sich während in ihrer Karriere musikalisch stark entwickelt. Angefangen mit Pop-Rock, ging es seit dem Erfolgsalbum “Dead Letters“ eher in die „schwarze“ Richtung, wobei die Musik keinesfalls „Gothic“ war, sondern die Band sich selber äußerlich in diese Schublade steckte. Heute sieht das wieder anders aus. Die Haare von Sänger Lauri sind wieder blond und überhaupt macht die Band jetzt einen vollkommen erwachsenen und gereiften Eindruck.

Bereits der Opener „Living In A World Without You” sorgt für Wohlwollen. Bereits hier kann man erahnen, dass “Black Roses” eine perfekte Symbiose aus all seinen Vorgängern ist. The Rasmus haben mehr Dynamik und Druck als je zuvor. Zugleich sind sie eingängig, aber nicht einfach.  Auch „Ten Black Roses“ ist erfrischend frisch und so markant, dass man bereits ein vertrautes Gefühl beim ersten Hören des Liedes entwickelt.  Dieser Eindruck bleibt auch für den Rest des Albums erhalten. Zum Teil schwerfällige Strophen treffen auf schwungvolle und energische Refrains. Bass und Schlagzeug sorgen stets für den nötigen harten Unterton. Sicherlich sind The Rasmus deswegen keine reine Rock, geschweige denn eine Metal Formation, aber was sie machen, was es auch sein mag, sie machen es gut und konsequent!

Zwar sind keine großartigen musikalischen Neuerungen auf dem Album, dafür spricht die Ausgefeiltheit meiner Meinung nach für sich. In „Black Roses“ steckt einfach 100%ig The Rasmus, was Lieder wie „You Got It Wrong“, “Dangerous Kind”, „Your Forgiveness“ oder auch „Lost And Lonely“ beweisen. Mit “The Fight” kommt ein sehr flotter Song daher, der live bestimmt gut funktioniert.

„ Live Forever“ ist eine schöne schnulzige Abschlussnummer zum Schunkeln, die trotz dessen durch ihre signifikante Melancholie besticht.

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Kristin Hofmann, das schnurrende Fotokatzl, ist uns von den Elbwiesen zwischen Nightwish und Lacrimas Profundere im Fotograben irgendwie zugelaufen. Das „Spätzchen“ fährt in der Regel nicht die Krallen aus, voll auf weißblaue Vierräder ab und hat die anderen sechs Nerdzwerge zwischen Datenkraken, Mediendschungel und Hexadezimal im Blinzelwettbewerb längst platt gemacht. Schnurrbart steht ihr übrigens nicht so gut wie DocMartens, aber irgendwas is’ ja immer. Bitte nicht füttern!