Empire Of The Sun: Two Vines (2016) Book Cover Empire Of The Sun: Two Vines (2016)
Axel Ganguin
Electronic, Pop
Capitol
28.10.2016
www.empireofthesun.com

Tracklist:

1. Before
2. High And Low
3. Two Vines
4. Friends
5. There's No Need
6. Way To Go
7. Ride
8. Digital Life
9. First Crush
10. ZZZ
11. To Her Door

Mit „Two Vines“ fängt die dritte Ära der Zeitrechnung von Empire Of The Sun an, die 2008 mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debutalbum „Walking On A Dream“ begann und mit dem Nachfolger „Ice On The Dune“, 2013 fortgesetzt wurde.

Unmöglich die beiden australischen Paradiesvögel Luke Steele und Nick Littlemore einem Genre zuordnen zu wollen, da sie mit ihrer Musik, der märchenhaften Covergestaltung, den optisch opulent ausgestatteten Videos, ihren fantasievollen Outfits und einer gigantischen Bühnenshow ihren ganz eigenen Kosmos erschaffen – ein optisch-akustisches Gesamtkunstwerk.

Die Grundidee zu „Two Vines“ beschreibt Nick folgendermaßen: „Es gab da ein Bild, über das wir schon ganz früh im Zusammenhang mit diesem Album gesprochen haben. Es war ein Bild von einer modernen Stadt, die von der Natur, einer Art Dschungel zurückerobert wird – so als ob Mutter Erde den Planeten zurückfordern würde.“

Und so nimmt uns das Dreampop-Duo in den 11, gut tanzbaren Songs des neuen Albums mit, auf eine Expedition durch urwaldhafte Soundlandschaften, vorbei an Wasserfällen aus Klangkaskaden und mitten durch endlose Felder von üppig wuchernden Electropop-Blüten.

Inspiriert wurden die beiden Zeremonienmeister nicht nur von ihrem exotischen Aufnahmeort Honolulu, sondern ebenso von dem kreativen Input ihrer musikalischen Mitstreiter, dem Pianisten Henry Haye, dem Bassisten Tim Lefebvre (Bowie), der Gitarristin Wendy Melvoin (Prince) und der Singer- und Gitarrenikone Lindsey Buckingham (Fleetwood Mac). Luke Steele: „Für mich war Hawaii der perfekte Katalysator: Morgens surfen gehen und dann später im Studio aufschlagen, um bis spät in die Nacht Musik zu machen.“

Mit dem ersten Song „Before“ startet die Reise. Ein Track, der einen wie die ersten Sonnenstrahlen nach heftigem Regen überrascht. Auf dessen Fersen folgt die Klang-Hymne „High And Low“, zugleich auch die erste Single. Dann das ekstatisch rankende Titelstück „Two Vines“, und das stark am Dancefloor orientierte „Friends“. Ein Stück wie „To Her Door“ nahm erste Form an, indem die Sonnenreichler zusammen mit Lindsey im Studio einfach drauflos improvisiert haben. „Wir haben die Angewohnheit, einfach zu starten und zu schauen, was die Musen und die Geister uns ins Ohr singen – bis dann irgendeine Idee uns ergreift, irgendeine Melodie oder ein Rhythmus,“ erinnert sich Nick.

Empire Of The Sun sagten einmal, sie wollen wie ein Poster an der Wand eines Kinderzimmers sein: Etwas, in dem eine Menge Energie und Vorstellungskraft gebündelt ist. Eine Einladung, die einen automatisch in eine andere Welt – eine Traumwelt hineinzieht. Mit diesem Album schaffen sie es auf jeden Fall, diesem großen Ziel einen Schritt näher zu kommen.

Warnhinweis!

Dieses Album enthält Songs die nach mehrmaligem Hören süchtig machen können.