A Life Divided: Human (2015) Book Cover A Life Divided: Human (2015)
Afm Records
10.04.2015
www.a-life-divided.de

Tracklist:

  1. Burst
  2. The Most Beautiful Black
  3. Inside Me
  4. Own Mistake
  5. Right Where I Belong
  6. Just Nothing *
  7. Could You
  8. Drive
  9. My Apology
  10. Believe
  11. Live Forever *
  12. Lay Me Down
  13. Happy End

 

Wow, was für ein Start...
„Burst“ ein Hammersong mit dem sich die vier mit ihrem dritten Album zurück melden. Nach nun vielen erfolgreichen Gigs und zwei sehr guten Alben vorweg, ist es mit Human nun die Frage, ob kommerzieller Durchbruch oder weiterhin immer ein wenig hinter den anderen her.

Natürlich sind alle Promotion-Kanäle auf Durchbruch gestellt. Diese Frage wird sich aber wohl erst im Herbst von selbst beantworten, wenn die eigene Headliner-Tour ansteht. Mit diesem Album denke ich, hat das Quartet aber einen guten Grundstein gelegt. Natürlich, wie so immer, kann einem nicht alles gefallen. So steh ich nicht besonders auf die auf Massenkompatibilität durchproduzierten Songs wie „Inside Me“ oder „Right Where I Belong“. Ein bisschen mehr Power und vor allem härte, steht ihnen gut zu Gesicht.

Und dass sie es können, beweisen sie immer wieder zwischen den Zeilen. Die Besetzung der Vier selbst hat genügend Erfahrungen auf dem Rock Sektor!!! Wenn man aber in Zukunft, so hoffe ich doch sehr, auch was im Radio hören kann, hat das hoffentlich nichts mit dem Support anderer Bands zu tun sondern vielmehr mit deren eigenen Musik. Ob es nun die teils eher textlastigen Songs sind, oder die eingängigen Songs, ist dabei letztlich nicht von belang. Abwechslung ist indes durch Wechsel von HART wie „Drive“ zu eher WEICH „My Apology“ vorhanden. Rhythmen zum mitwippen ebenfalls.

Dreizehn Songs sollte man sich komplett zu gemühte führen. Nur sind zwei Songs ausschließlich auf dem Digipack verfügbar. „Just Nothing“ und „Live Forever“ sind also nicht jedem zugänglich. Was eigentlich Schade ist. Ob man es braucht, muss man selbst entscheiden. Der Mehrpreis? Nun der hängt wohl eher an den Fan-Goddies, die es dazu gibt. Die wichtigsten Songs sind es nicht gerade, denke ich. Aber letztlich sollte das jeder für sich entscheiden. Jürgen singt in fast jedem Song so, als würde es darum gehen den Hörer nur für dieses eine Lied zu gewinnen. Einige zusätzlich eingespielten elektronischen Klänge wird man vermutlich auf den Konzerten vom Band hören müssen. Jedenfalls ist mir bis dato keine weitere Neubesetzung bekannt. Und auch das Promotionmaterial zeigt allenfalls einen Programmer an, der aber einen sehr guten Job gemacht hat. Immerhin verstehen sie sich auch als Electro-Rocker, wobei davon live on Stage nicht so viel zu hören und sehen ist.

Drücken wir ihnen die Daumen und schauen und an, was die Charts in Zukunft dazu sagen.

Anspieltipps:

  • Burst
  • Own Mistake
  • Could You
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Oliver Garrandt ist ein ECHTER Fotograf! Echt jetzt!! Mit Betonung auf Graf, aber in der Regel inkognito, mit Verzicht auf Titel und jegliches Zeremoniell. Alles andere wäre albern und unpraktisch. Man erzählt sich, von Garrandts Sommerresidenz in Dings bei Bums sei soetwas wie das rebellische Knusperhäuschen der internationalen Anti-Low-Carb-more-Fat-Bewegung. Ein käseüberbackenes, solarbetriebenes Nudelparadies mit extradünnen Extras. Der blaublütige Pixelprommi is so fucking real und exclusiv, der lebt sogar seinen Hang zu Electro und alternativer Musik, „die gern auch Crossover Industrial und Metal beinhalten darf“, offen aus.