Gänsehaut ausdrücklich erwünscht

Wenn Musik plötzlich nicht mehr nur Musik ist, sondern eine körperliche Reaktion auslöst, gibt es dafür sogar ein Wort: Frisson.
Dieser kurze Moment, in dem einem ein Song eine Gänsehaut über die Arme jagt, Erinnerungen hervorholt oder einen völlig unerwartet emotional trifft, steht im Mittelpunkt von Tarja Turunens neuem Album „Frisson Noir“. Und genau mit diesem Album geht die finnische Sängerin im Herbst 2026 auf Tour.
Zwischen Metal, Klassik und dieser unverwechselbaren Stimme

Tarja Turunen gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Stimmen im europäischen Metal. Bekannt wurde sie als Sängerin von Nightwish, bevor sie ihre Solokarriere startete und ihren eigenen musikalischen Weg zwischen Symphonic Metal, Rock und klassischen Einflüssen weiterverfolgte.
Ihre klassisch ausgebildete Stimme ist dabei bis heute das unverkennbare Zentrum ihrer Musik. Mal trägt sie große orchestrale Arrangements, mal steht sie über schweren Gitarren und dunklen Metal-Sounds, und genau dieser Kontrast hat Tarjas Soloalben über die Jahre geprägt. Mit „Frisson Noir“ schlägt sie nun wieder deutlich härtere Töne an.
„Frisson Noir“: Musik soll wieder etwas auslösen

Das neue Album dreht sich um die Frage, was Musik eigentlich mit uns macht. Gerade in einer Zeit, in der sich Songs mit Hilfe von Technologie innerhalb kürzester Zeit produzieren lassen, setzt Tarja bewusst auf das Menschliche: echte Performances, Atem, kleine Unvollkommenheiten, ungefilterte Emotionen und diese schwer planbaren Momente, in denen aus einzelnen Tönen plötzlich etwas entsteht, das den Hörer wirklich erreicht. Genau daraus soll der „Frisson Noir“ entstehen – diese Gänsehaut, die sich eben nicht auf Knopfdruck erzeugen lässt.
Nach mehreren Jahren ohne neues Studioalbum aus der härteren Ecke kehrt Tarja damit sehr deutlich zum Metal zurück. „Frisson Noir“ gilt als ihr bislang härtestes Soloalbum und verbindet schwere Gitarren mit orchestraler Größe, klassischen Elementen und jener dramatischen Atmosphäre, die seit vielen Jahren zu ihrem Sound gehört.
Auch bei den Gästen fährt Tarja einiges auf: Auf dem Album wirken unter anderem Marko Hietala, Apocalyptica, Dani Filth von Cradle of Filth und Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers mit.
Neue Songs und alte Stärke

Dass die neuen Stücke live funktionieren sollen, liegt bei diesem Albumkonzept fast auf der Hand. Schließlich geht es gerade darum, Musik nicht nur sauber produziert aus Lautsprechern zu hören, sondern sie unmittelbar zu erleben.
Auf der „Frisson Noir“-Tour dürfte deshalb nicht nur das neue Material im Mittelpunkt stehen. Tarjas Konzerte leben seit jeher von der Mischung aus großen Metal-Momenten, orchestraler Dramatik, ruhigeren Passagen und natürlich ihrer Stimme, die selbst in den härteren Songs mühelos im Zentrum bleibt.
Unterstützt wird Tarja von Chaoseum und Symfonity, bevor sie selbst mit „Frisson Noir“ die Bühne übernimmt.
Die Dates

- 30.09.2026 – Berlin, Huxleys Neue Welt
- 01.10.2026 – Hamburg, Markthalle
- 02.10.2026 – Rostock, M.A.U. Club
- 04.10.2026 – Dresden, Parkhotel Ballsaal
- 05.10.2026 – Jena, F-Haus
- 06.10.2026 – München, Backstage Werk
- 08.10.2026 – Innsbruck, Music Hall (Österreich)
- 09.10.2026 – Pratteln, Z7 (Schweiz)
- 11.10.2026 – Lindau, Club Vaudeville
- 12.10.2026 – Köln, Essigfabrik
- 13.10.2026 – Frankfurt, Batschkapp
- 15.10.2026 – Osnabrück, Hyde Park
- 16.10.2026 – Gersthofen, Stadthalle
- 17.10.2026 – Wien, Szene (Österreich)
Supports: Chaoseum & Symfonity
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