Preview: GReeeN – Rappae: Das Beste aus Reggae und Rap (2018)

GReeeN (Foto: Arthur Rewak)

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass der geneigte Leser beim ersten Anblick des Namens GReeeN die Augen verdreht und „noch ein Berliner Kiffer“ in die Welt stoßseufzt. Aber das wäre falsch. Falsch, was den Hintergrund und die Herkunft von GReeeN angeht, falsch, was die Bedeutung des Namens angeht und falsch, weil man konditionierungsbedingten Vorurteilen nicht nachgeben sollte.

Für den 27-jährigen Mannheimer Pasquale Denefleh, der sich hinter dem Pseudonym GReeeN verbirgt, stecken viel alteingesessenere Dinge hinter der Namensgebung. Grüne Ampeln zum Beispiel. Oder Dinge im grünen Bereich. Grün ist die Farbe der Hoffnung, in der Lehre der Farbtherapien ist Grün die reine Beruhigung. Grün steht für die Natur – und nein, da geht es nicht immer um Ott/Weed/Mary Jane, sondern auch um Bäume und relativ unrauchbare Wiesen. GReeeN geht es unterm Strich um ein viel einfacheres High: Das High des Seins an sich. Die Konzentration auf das Wesentliche in einer wahnsinnig schnellen konsum- und statusorientierten Welt. Das vermittelt er dann auch gekonnt in seiner Musik: Positive Vibes und eingängige Flows, Balsam für die gestresste Seele, verpackt in das Beste aus Reggae und Rap. Eben Rappae. GReeeN erinnert einen daran, wer man eigentlich bist. Nämlich der König über sein eigenes Königreich namens: Leben.

Nachdem auch die vierte Tour restlos ausverkauft war, dachte sich der energiegeladene GReeeN: „Und nochmal!“ Diesmal spielt er in sage und schreibe 30 Städten. „Ach du grüne Neune“ fällt einem dazu ein. Und genau so heißt auch seine kommende EP mit 9 brandneuen Tracks, auf der auch sein böser Bruder „Grinch Hill“ mit hartem Battle-Rap versucht, die Massen auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Zum Glück ist GReeeN zur Stelle und weiß das mit seiner guten Laune und lichtdurchtränkter Musik zu verhindern. Den Gästen wird auf der „Ach du grüne Neune“ Tour 2018 eine abwechslungsreiche Show geboten, die dem Prinzip Schatten und Licht, Yin und Yang, harte und weiche Texte unterliegt. Eben Grinch Hill und GReeeN.

Die Dates:

  • 14.10.2018, Stuttgart, LKA Longhorn
  • 17.10.2018, Wilhelmshaven, Pumpwerk
  • 18.10.2018, Bremen, Modernes
  • 19.10.2018, Rostock, MAU Club
  • 20.10.2018, Kiel, MAX
  • 21.10.2018, Hannover, MusikZentrum
  • 24.10.2018, Bielefeld, Stereo
  • 25.10.2018, Krefeld, Kulturfabrik
  • 26.10.2018, Berlin, Astra
  • 27.10.2018, Magdeburg, Factory
  • 28.10.2018, Dresden, Tanta Ju
  • 04.11.2018, Dortmund, FZW
  • 08.11.2018, Nürnberg, Hirsch
  • 09.11.2018, Leipzig, Täubchenthal
  • 10.11.2018, Jena, Kassablanca
  • 11.11.2018, Hamburg, Gruenspan
  • 14.11.2018, Augsburg, Spectrum
  • 15.11.2018, (AT) Graz, PPC
  • 16.11.2018, (AT) Linz, Posthof
  • 17.11.2018, (AT) Wien, Flex
  • 18.11.2018, (AT) Innsbruck, Hafen
  • 22.11.2018, Frankfurt, Zoom
  • 23.11.2018, (CH) Luzern, Schüür
  • 24.11.2018, (CH) Aarau, Kiff
  • 02.12.2018, Memmingen, Kaminwerk
  • 07.12.2018, Kaiserslautern, Kammgarn
  • 08.12.2018, Münster, Jovel
  • 09.12.2018, Heidelberg, Halle02
  • 13.12.2018, Wuppertal, Live Club Barmen
  • 14.12.2018, München, Backstage

Links:
greeenmusic.de
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Veranstalter Hannover:
Living Concerts