Preview: Besondere Abende mit Anathema (2020)

Anathema (Foto: Caroline Traitler, Pressefreigabe)

Wenn man über Anathema spricht, dann muss man weit zurückgehen: Bereits seit 1990 ist die britische Band unterwegs und sorgt für anspruchsvolle Rockmusik, die sich vom frühen Doom-Metal der Anfangstage zu atmosphärischem Prog-Rock weiterentwickelt hat. Die Band um die Masterminds Danny und Vincent Cavanagh veröffentlichte in den letzten dreißig Jahren elf Alben, zuletzte 2017 das viel gerühmte ›The Optimist‹.

Nach so langer Historie haben sich Anathema in Fankreisen eine hohe Reputation erspielt, gehören sie doch heute zusammen mit den musikalisch verwandten Porcupine Tree mit zu den herausragenden Vertretern britischen ProgRocks. Im kommenden Jahr feiert dann das Album ›We’re Here Because We’re Here‹ sein zehnjähriges Jubiläum – Grund genug für Anathema, die Platte mit einer umfassenden Tour zu würdigen und in den Fokus zu heben. Laut dem Musikmagazin Allmusic ist das Album seiner Zeit die »reifste und komplexeste« Veröffentlichung der Band gewesen & auch Fans schätzen es bis heute als eines der Stärksten von Anathema ein.

Im März 2020 macht die Progrock-Institution dann auch in vier deutschen Städten Halt: Fans in Berlin, Köln, Hamburg und Stuttgart können sich auf einen besonderen Abend um ›We’re Here Because We’re Here‹ sowie weiteren Hits der Band freuen.

Die Dates:

  • 16.03.2020 Zürich, X-Tra
  • 19.03.2020 Wien, Simm City
  • 20.03.2020 Hamburg, Gruenspan
  • 22.03.2020 Köln, Live Music Hall
  • 23.03.2020 Stuttgart, Longhorn
  • 24.03.2020 Berlin, Astra

Links:
www.anathemamusic.com

Veranstalter:
www.kj.de

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Thea Drexhage
Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 100 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Satre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.