In Extremo, Naio Ssaion (02.10.2005, Leipzig)

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In Extremo in Leipzig oder wie man gute Bands kennen lernt.

Endlich sind In Extremo in Leipzig – auch wenn dies der Abschluss der "Mein rasend Herz"-Tour bedeutet.

Foto: Martin Reiss-Zimmermann

Foto: Martin Reiss-Zimmernmann

Kannte ich zwar den Bandnamen, so war mir die Musik bis auf "Nur ihr allein" eher unbekannt. Also auf ins Haus Auensee – seit wann muss man da so anstehen? Schon beim Einlass war klar, dass das Konzert wohl ausverkauft sein würde. Dank strikter Security-Kontrolle und diversen Problemen mit dem Photopass haben wir leider von Naio Ssaion nicht sonderlich viel mitbekommen.

Ohne sich lange bitten zu lassen, ging`s pünktlich mit In Extremo los und es war klar, dass nicht viel geredet werden sollte sondern sowohl Band als auch Publikum einen wunderbaren Abend haben wollten. 

Und dafür brauchten beide Seiten keine Anlaufzeit. Gleich mit dem Opener "Raue See" bebte die Halle und Das Letzte Einhorn musste ein paar Mal einige Wenige dazu anhalten nicht allzu sehr dem Pogo zu frönen. Vergessen war die herbstliche Kälte am Eingang. Nicht nur wegen der beeindruckenden Pyro-Show (die zum Glück erst nach den ersten drei Liedern im Photograben begann) sondern auch dank der wahnsinnigen Stimmung dauerte es nicht lange bis wir alle "in der Sauna" begrüßt wurden. Egal ob "Macht und Dummheit", "Küss mich" oder "Liam", In Extremo wurden gefeiert – Lied um Lied. Das Letzte Einhorn wechselt dabei ebenso häufig das Outfit (von Kutte über Jacke bis Oberkörper frei) wie die anderen ihre Instrumente.

Fantastisch, mit wie viel verschiedenen Instrumenten die Sieben spielen! Ebenso begeistert mich die Stimmung. Immer wieder wird das Mikro in Richtung Publikum gehalten – kein Problem für die vielen textfesten Fans. Ja, es hatten wirklich alle ihren Spaß, auch der Band konnte man dies überdeutlich ansehen.

Foto: Martin Reiss-Zimmermann

Foto: Martin Reiss-Zimmermann

Und so verging der Abend viel zu schnell. Bald wurde um die erste Zugabe gebeten, bei der sogar des Morgensterns Schlagzeug entzündet wurde (zumindest teilweise). Mit "Villemann" war auch die zweite Zugabe gespielt und In Extremo verabschiedeten sich mit einem "So wir hören jetzt auf und wir halten immer unser Wort". Leider.

Nachtrag:
Während dieser Artikel geschrieben wird, erklingt die Stimme des Letzten Einhorns zum "Wessebronner Gebet" und auch mir bleibt nur zu hoffen, dass ich die 7 Jungs bald wieder sehen kann. Danke für das wunderbare Konzert!

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