Undergod: Who's Your God (2004) Book Cover Undergod: Who's Your God (2004)
Paul-Eduard Rück
Rabazco Music
01.04.2004

Tracklist:

  1. Who's Your God
  2. Devil In Me
  3. Killing Me
  4. Yuppie Trash
  5. Devotion
  6. Breathe
  7. Illumination
  8. Fade In Fiction
  9. Nothing Really
  10. Bringing Out The Dead
  11. Lizard Liquid
  12. Bonus Track: The Day Of The New

Nach einem ruhigen, geflüsterten Intro, startet das Album brachial durch: Industrial-Metal-Riffs gemischt hier und da mit knallhartem Elektro! Und das wird dem Zuhörer auch auf ganzer Breite geliefert, da sanfte Töne hier eher Mangelware darstellen.

Songs wie “Devotion” oder “Breathe” haben zwar einen einigermaßen sanfteren Touch aber an sich sind es doch richtige Kracher. So besticht Letzterer durch zweigeteiltes Arrangement: Einerseits klarer Gesang und fast träumerischer Instrumenten-Begleitung und andererseits knüppelharte Riffs mit unbändigen Shouts!

Damit will ich sagen, dass “Who’s Your God” ein Album zum Tanzen, Bangen oder schlicht zum Feiern darstellt. Fast! Denn eine “richtige” Ballade hat sich dennoch eingemogelt: “Nothing Really” heißt das gute Stück. Ist schön anzuhören, aber passt irgendwie nicht zum Ganzen...

Als Hits oder Anspieltipps würde ich da “Devil In Me”, “Breathe” und “Illumination” erwähnen wollen. Das sind Songs, die meiner Meinung nach durchaus das Zeug haben die Clubs zu “erobern”... 😉

FAZIT:
Kein schlechter Industrial-Metal - Dennoch wird man unweigerlich an Marilyn Manson erinnert, da der Sound mancherorts daran erinnert. Und im direkten Vergleich bekommen nun mal nicht Undergod die meisten Punkte...

Doch genau diesen Vergleich zu ziehen sollte man vermeiden - dann klappt es auch sehr gut sich auf die Songs positiv einzulassen!