Soulrelic: Love is a lie we both believed (2006) Book Cover Soulrelic: Love is a lie we both believed (2006)
Peggy Graßler
Spinefarm Records
23.01.2006

Tracklist:

  1. Hollow Craving
  2. Tears Of Deceit
  3. Dying Angels
  4. Down On My Path
  5. The Key
  6. Kiss Of A Saint
  7. The Rain Of Sorrow
  8. Still Breathing
  9. It's All So Easy
  10. Burned To Ashes

Und wieder beehrt uns eine Combo aus dem Land der Tausend Seen. Der neueste Streich aus finnischen Landen nennt sich SOULRELIC, und ich muss ganz ehrlich sagen, schon bei den ersten Tönen hört man woher die Jungs kommen. Produziert wurde das Album natürlich von keinem anderen als Hiili Hiilesmaa (The 69 Eyes, HIM) in den Finnfox Studios Helsinki.

So hat die Musik, welche sie uns mit ihrem Debüt "Love is a lie we both believed" präsentieren, so einiges gemeinsam mit anderen großartigen bestehenden und auch der Vergangenheit angehörigen finnischen Formationen. Obwohl ich nun nicht gerade auf Vergleiche stehe, ist eine gewisse Ähnlichkeit mit SENTENCEND nicht abzustreiten.

Nichts desto trotz ist die Arbeit, die die Finnen hier geleistet haben, sehr gut gelungen, und seien wir mal ehrlich, es kann doch nie genug Mucke aus dem hohen Norden zu uns kommen, hat sie doch immer dieses gewisse Etwas, was sich finnische Melancholie nennt, und genau diese schleicht sich auch bei SOULRELIC von Song zu Song. Frontmann Tommy's sehr vielseitige Stimme bereichert die Songs natürlich ungemein und gibt ihnen noch die gewisse Note.

Mit "Hollow Craving" wird der Silberling passend eröffnet, und nimmt vom ersten Song an eine unweigerliches musikalisches auf und ab, zwischen rockigen Nummern und eingängigen melodiösen Songs. "Dying Angels" ist solch ein netter balladesker Song, welcher doch recht schnell unter die Haut geht. "The Rain of sorrow" möchte ich noch als Anspieltip für Balladenliebende Hörer erwähnen, sanfte Pianoklänge begleiten diesen Song, und dank denen entsteht eine sagenhaft verträumte Stimmung. Ein schöner Song für Regentage … ganz wie der Titel verspricht.

Ja, also nicht wirklich was neues, was uns da aus Finnland beschert wird, aber dennoch sehr schön, etwas mehr Eigenständigkeit würde allerdings gut tun, wie ich finde. Doch eines hört man durchaus sofort heraus: "Love is a lie we both believed" ist ein Album defently made in Finnland!