Iron Savior: Megatropolis 2.0 (2015) Book Cover Iron Savior: Megatropolis 2.0 (2015)
Afm Records
24.04.2015
www.iron-savior.com

Tracklist:

  1. The Omega Man
  2. Megatropolis
  3. Flesh
  4. Cybernatic queen
  5. Running riot
  6. A tale from down below
  7. Cyber hero
  8. Still I believe
  9. Hammer down
  10. Farewell and good bye
  11. Iron watcher (Medley)

Da sind sie wieder, die Hamburger Power Metaller mit ihrem verwechselbarem Charme. Musikalisch sehr gut aufgestellt, erinnert der Gesang doch sehr stark an Blind Guardian. Viele können halt nicht genug bekommen von den Uerdingern, deshalb reiht sich auch um Iron Savior eine mittlerweile beachtliche Schar Fans.

Eröffnet wird der Reigen mit The Omega Man, hört sich geheimnisvoll an, ist es auch. Klassischer Power Metal, der zum weiter hören verführt. Nun kommt Megatropolis, der Song des Albums, eine frische Uptemponummer, die das Herz höher schlagen lässt.

Der Song Flesh passt zur Grillsaison, da er etwas zäh rüberkommt und zu sehr an Grave Digger erinnert, den Diggern wird Iron Savior in diesem Fall aber nicht im Ansatz das Wasser reichen können. Cybernatic Queen kommt mit rockigen und poppigen Elementen in den Gehörgang und haucht dem Album wieder leben ein, schönes Stück.

Running Riot, Uptempo-Nummer im Style von Rolf Kaspareks Meisterwerk Running Wild, nett anuzhören, hier sammelt Iron Savior Punkte. A Tale from down Below läuft ebenso wie Cyber Hero beiläufig an einem vorbei, huch, war da was? Still I believe ist leider nicht besser, was Hammer down dann glücklicherweise wieder aufhebt, ein mitreissender Song,  mehr davon bitte.

Geht doch, mit Farewell and Good bye, präsentieren die Hamburger noch mal ihr Können, bevor Iron Watcher als Medley das Album abschließt. Das Ganze verdient drei Sterne, teilweise gute Songs, die das Können von Iron Savior unterstreichen, lediglich würde mehr Begeisterung aufkommen, wenn die Mannen ihren eigenen Stil mehr hervorheben würden.