Eminence Of Darkness: Displace The Trace (2006) Book Cover Eminence Of Darkness: Displace The Trace (2006)
Out of Line
24.03.2006
www.eminence-of-darkness.de

Tracklist:

  1. A romantic fume
  2. Leave behind
  3. Rebirth
  4. Love destruction
  5. Save your chance
  6. Don't take us like the others
  7. Return
  8. It must be changed
  9. Crystal image
  10. Phantom
  11. When tomorrow ends

Eminence of Darkness – vor Kurzem noch on Tour mit der ebenfalls deutschen Combo Terminal Choice. Neugierig auf die Scheibe, da der Auftritt der Supportband schon einen Eindruck hinterlassen hatte. Nun, im CD Spieler muss man sagen, dass die Jungs und Mädels auch auf CD nicht enttäuschen!

Das mittlerweile zweite Output mit dem Namen „Displace The Trace“ lässt sich nicht wirklich eindeutig in ein gängiges Genre einordnen. Keine Schublade will so richtig passen, doch vorstellen kann man sich die Musikrichtung aus einer Mischung aus Dark Wave und Rock mit Synthieklängen und 80er Touch. Melodien werden dabei ganz groß geschrieben und die Töne erwecken im Hörer ab und zu ein vertrautes Gefühl des Erkennens. Doch nichts ist abgekupfert, alles Eigenarbeit und Lars´ an Brian Molko´s Stimme erinnernde Gesangsparts bezaubern einfach.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die meisten weiblichen Gesangsstimmen (außer bei Courtney Love/Hole oder Susan Dallion/Siouxsie and the Benshees) verschmähe? Jetzt wisst ihrs. Was ihr aber auch wissen müsst ist, dass ich schon etwas beeindruckt von Bassistin Juliane´s Einsätzen bin! Nicht dass ich ihren Gesang nun vergleichen würde, aber es ist auf jeden Fall gut was sie leistet. Und nicht nur Lars und Juliane wechseln sich ab, nein ein jedes Bandmember darf seine Gesangeskünste unter Beweis stellen. Dies macht die Scheibe sehr abwechslungsreich, denn neben Lars eher ruhigeren Parts stehen Marios IBM lastige Einsätze gegenüber.

Rockige Songs, chillige als auch stark elektronisch und in IBM Richtung tendierende Songs geben sich die Klinke in die Hand. Und auch wenn es sich vielleicht wie eine etwas wilde Mischung anhört – es funktioniert wirklich gut! Alle drei Stile vereint sogar der Song „Return“. Mein absoluter Favorit auf dem Album!

Das Einzige was man Bemängeln könnte ist der Fakt, dass alles ein klein wenig besser abgemischt sein könnte, um noch mehr Tiefe und Leben hinein zu bringen. Dann wäre das Teil der absolute Hammer. So ist es der Hammer ohne „absolut“. Aber das kann sich trotzdem wirklich sehen lassen!