Beyond The Black: Songs of Love and Death (2015) Book Cover Beyond The Black: Songs of Love and Death (2015)
Gothic Metal
Universal Music
13.02.2015

Tracklist:

  1. In The Shadows
  2. Songs Of Love And Death
  3. Unbroken
  4. When Angels Fall
  5. Pearl In A World Of Dirt
  6. Hallelujah
  7. Running To The Edge
  8. Numb
  9. Drowning In Darkness
  10. Afraid Of The Dark
  11. Fall Into The Flames
  12. Love Me Forever

Das Debütalbum "Songs of Love and Death", der deutschen Female Fronted Metal Band überraschte mich positiv. Filigrane Gothic Melodien, kräftige Gitarrensolos und melancholische Keyboard Passagen überzeugen schnell. Sowohl Panflöten, als auch Dudelsack Klänge runden alles zusätzlich ab. Beinahe. Wäre da nicht das Tüpfelchen auf dem I: die klare, melodische Stimme der 19-jährigen Frontfrau, Jennifer Haben. Gemeinsam mit ihren Kollegen erschafft sie eine Atmosphäre sondergleichen. Definitiv ein musikalischer Hochgenuss für meine Ohren.

Die Einflüsse der studierten Musiker reichen von Evanescence bis Pantera. Das hört man auch. Sehr gerne sogar. Die Songs erzählen von Trennungsschmerz, Schicksalsschlägen, Hoffnung und Kampfgeist. Soweit nicht sonderlich ungewöhnlich. Eben Lieder voller Symbolik, aus denen sich jeder seine ermutigende Botschaft herauspicken kann.

Unter den klangvollen Eigenkompositionen findet man auch ein Motörheads Cover: "Love Me Forever". Ein Stück, das die Sängerin schon immer toll fand und als Piano Version erklingen lassen wollte.

Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, auch hierzulande findet man großartige musikalische Talente. An dieser Band lohnt es sich dran zu bleiben. Ein sehr gelungenes Debüt. Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich auf weitere, starke Lieder voller Atmosphäre. Harmonische Melodien, mit kräftigen Gitarren, die einen perfekt abzulenken wissen.

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Tina, von Anfang an ein olfaktorischer Gewinn für die Redaktion, teilt sich derzeit ein Etagenbett mit Demi Moore in der "Cirque Lodge" – Smile Emoticon. Da das Duracellhäschen - voll auf Ritalin – nach einem Braking Bad Marathon ein eigenes Parfum aus Schokolade destilliert, einen Wolfshund dressiert und uns die Fassade mit Songtexten von HIM bis Katatonia vollkritzelte hat, gönnt sie ihrer blühenden Fantasie jetzt etwas „Rehab“. Natürlich rein privat! Wie genau sie Ihre Texte aus der Zwangsjacke an der GQ vorbeischmuggelt, wollen wir gar nicht so genau wissen. Wir schützen unsere Quellen.