Anathema: Distant Satellites (2014) Book Cover Anathema: Distant Satellites (2014)
Kscope
06.06.2014

Tracklist:

  1. The Lost Song Part 1
  2. The Lost Song Part 2
  3. Dusk (Dark Is Descending)
  4. Ariel
  5. The Lost Song Part 3
  6. Anathema
  7. You're Not Alone
  8. Firelight
  9. Distant Satellites
  10. Take Shelter

Mit ihrem zehnten Studioalbum, Distant Satellites, hat die britische Band aus Liverpool, wie gewohnt, eine tolle Glanzleistung vollbracht.

Ich muss gestehen, es ist eine Weile her, dass ich Songs von diesen außergewöhnlichen Künstlern hörte. Allerdings bin ich durch ihr neues Album erneut auf den Geschmack gekommen. Selten habe ich Alben gelauscht, die mich vom ersten bis zum letzten Stück durchgehend begeisterten. Melodisch und klangvoll steigt man bereits mit "The Lost Song Part 1" ein. Die harmonische Stimmung, die durchwegs zum Träumen einlädt, zieht sich bis zum zehnten und letzten Titel: "Take Shelter".

Um nicht nach einer knappen Stunde, wieder in die harte Realität gerissen zu werden empfehle ich eine Dauerschleife. Es lohnt sich.

Anathemas Alben lassen sich schwer Kategorisieren und das ist gut so, meiner Meinung nach. Besonders "The Lost Song Part 3" gestattet mir eine Zeitreise in die Vergangenheit und erinnert mich stark an alte Depeche Mode Songs. Während "You´re not alone" teilweise an Linkin Park denken lässt. Nichtsdestotrotz ist diese großartige Band kaum mit anderen vergleichbar.

Distant Satellites war Ende 2014 unter den Top 10 im Metal Hammer, der besten Alben gelistet und erhielt, seit der Veröffentlichung, viele positive Kritiken.

Ein Gourmetstück aus der Musikwelt, das ich um keinen Preis mehr missen möchte. Höchste Zeit die verpassten Alben, schnellstmöglich nachzuhören.

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Tina, von Anfang an ein olfaktorischer Gewinn für die Redaktion, teilt sich derzeit ein Etagenbett mit Demi Moore in der "Cirque Lodge" – Smile Emoticon. Da das Duracellhäschen - voll auf Ritalin – nach einem Braking Bad Marathon ein eigenes Parfum aus Schokolade destilliert, einen Wolfshund dressiert und uns die Fassade mit Songtexten von HIM bis Katatonia vollkritzelte hat, gönnt sie ihrer blühenden Fantasie jetzt etwas „Rehab“. Natürlich rein privat! Wie genau sie Ihre Texte aus der Zwangsjacke an der GQ vorbeischmuggelt, wollen wir gar nicht so genau wissen. Wir schützen unsere Quellen.