Airbourne: Breakin' Outta Hell (2016) Book Cover Airbourne: Breakin' Outta Hell (2016)
Hard Rock
Vertigo/Universal Music
23.09.2016
www.airbournerock.com

Tracklist:

  1. Breakin´ Outta Hell
  2. Rivalry
  3. Get Back Up
  4. It´s Never Too Loud For Me
  5. Thin The Blood
  6. I`m Going To Hell For This
  7. Down On You
  8. Never Been Rocked Liked This
  9. When I Drink I Go Crazy
  10. Do Me Like You Do Yourself
  11. It´s All For Rock´n´Roll
  12. Bombshell (Bonustrack)

Kaum zu glauben: Seit mehr als zehn Jahren sind Airbourne schon im Geschäft und “Breakin´ Outta Hell“ ist bereits der vierte Output der Australier. Wer die drei vorherigen Werke im Schrank stehen hat, der darf auch hier zuschlagen!

Wer eine Weiterentwicklung im Sound befürchtet, der kann sich wieder beruhigt zurücklehnen und weiter an seinem Bier schlürfen, denn es geht wieder mehr „Back to the roots“. Der Vorgänger „Black Dog Barking“ klang (mit viel Klasse!) reifer, ausgearbeiteter und einen Tick moderner, doch nun geht man wieder roher, direkter und rotziger zur Sache, wie es einst auf dem Debütalbum „Runnin´ Wild“ der Fall war. Dieser (Entwicklungs)Schritt geht zwar Rückwärts, aber wen juckt das, wenn dabei so richtig fett auf die Kacke gehauen wird und mit Bier, Sex und Kick Ass Rock´n´Roll die kommenden Partynächte gesichert werden? Richtig, niemanden…

Bier, Sex und Kick Ass Rock´n´Roll

`When I Drink I Go Crazy` und `It´s Never Too Loud For Me` sind aus alkoholgetränkten Nächten entstanden, `Down On You`, `Never Been Rocked Liked This` oder `Do Me Like You Do Yourself` sind schnieke Umschreibungen fürs Schäferstündchen und der Titeltrack (gleichzeitig die erste Single und wurde auch vorab schon live gespielt) tritt einen kräftig in den Allerwertesten. Wer bei solchen Songs ruhig bleiben kann, der darf nur als Entschuldigung vorbringen, dass man als Bierleiche unterm Tisch liegt und seinen Rausch ausschläft!

Noch ein paar Worte für die Neider, Nörgler und Ewiggestrigen: Ihr werdet euch auch diesmal wieder hinstellen und herummosern, das Airbourne nur eine AC/DC-Kopie seien. Doch seien wir mal ehrlich: Airbourne klingen klar nach AC/DC und dagegen ist nichts einzuwenden, denn die größte Hard Rock Kapelle des Planeten hat nun mal einen enormen Einfluss auf viele Musiker genommen, doch die Jungs um die O´Keeffe Brüder drücken deutlich ihren eigenen Stempel auf und können sich davon abheben. Selbst wenn ein Rocker wie `Thin The Blood` stark an early AC/DC mit Bon Scott klingt. Und da das Vorbild so langsam auseinander bricht (so scheint es zumindest…) könnte man sich eher darüber freuen, eine junge und talentierte Gruppe in den Startlöchern zu haben, die in diese (sehr) großen Fußstapfen treten kann. Schließlich haben sie alle die gleiche Message:

"It´s All For The Rock´n´Roll"

P.S.: Wer sich die Limited Deluxe Edition abgreift, kommt noch in den Genuss des starken Bonustracks `Bombshell`, der auch nochmal ordentlich, ähm, fetzt.