Preview: Monster Magnet – Die Spacelords geben sich die Ehre (2017)

Anfang des Jahres hat Dave Wyndorf der Welt folgendes angekündigt: „Happy New Year to all! 2017 will bring a new MAGNET album.

Jet-fueled. Nitro-burning. TOTAL ROCK. Dude!

Nachdem das letzte echte neue Album, „Lost Patrol“ nun auch schon vier Jahre alt ist, freuen wir uns auf neue und schwere Songs seiner Spacelordschaft und seinem Drachenkind Monster Magnet.

Seit dem Erscheinen von „Spine Of God“, dem Debütalbum, das die Blaupause für Stoner Rock wurde, gehört die Band zu den wichtigsten und einflussreichsten in den Bereichen schnell, hart und laut. Die Musik ist wie ein Trip, eine Mischung aus Heavy Metal, psychedelischen Anfällen, purem Punk, Krautrock, schwerem Space Rock, bluesigen Harmonien, unglaublichen Gitarren und seltsamen Texten. Harte Riffs spalten ganze Felsen, deren Trümmer dann durch Wyndorf Stimme zu Sand und Staub zerrieben werden.

All das kommt dieses Jahr zurück auf der neuen Platte und in den neuen Songs und natürlich erst recht, wenn Wyndorf und seine Gesellen auf die Bühne gehen.

Schließlich müssen die Jungs die Live-Atmosphäre atmen, um am Leben zu bleiben

– wer so tief im Rock steckt braucht das einfach. Also bringen Monster Magnet die Wüste zurück in die Hallen. Dazu den Zynismus und die Ironie sozialkritischer Texte, die überbreiten Gitarrenwände, den Glam einer Rockband, die weiß, was sich gehört, und natürlich den Bullgod himself.

Die Dates:

  • 21.05.2017 Aschaffenburg, Colossal
  • 02.06.2017 München, Backstage
  • 08.06.2017 Stuttgart, LKA Longhorn
  • 09.06.2017 Dortmund, FZW
  • 10.06.2017 Hamburg, Grünspan

Links:
www.zodiaclung.com

Veranstalter:
FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH

Vorheriger ArtikelFehlfarben: „Monarchie und Alltag“ warten auf Euch (2017)
Nächster ArtikelPreview: Punk sei Dank – Bad Religion is back (2017)
Thea Drexhage
Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 10 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Sartre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.