Preview: The Last Dinner Party 2x in Deutschland (2024)

Vom Ständchen in den schummrigen Ecken der East Londoner Pubs bis zum Interesse mehrerer großer Plattenfirmen, Agenteninnen und Promoterinnen. In nur wenigen Monaten sind The Last Dinner Party in die Renaissance der Gitarrenmusik vorgestoßen.

Der Name steht für ein musikalisches und ästhetisches Ethos der Dekadenz, des Mysteriums, des Spektakels und des Charmes, das an einem weinseligen Abend in Brixton entstand. Die Band findet ihre Kunst in der Schnittmenge zwischen dem Schönen, dem Erhabenen und dem Grotesken und lässt sich dabei von ihren Lieblingsdichtern der Romantik und der Gothic
Novels leiten.

Die vorangegangenen Jahre der Isolation und Angst haben die kreative Anziehungskraft von The Last Dinner Party nur noch verstärkt, da sie eine neue Ära des schamlosen Maximalismus und der ungebremsten Euphorie einläuten. Sie werfen ihr Inspirationsnetz über Künstler und Genres hinweg aus, von Kate Bush und David Bowie über Glam Rock und New Wave bis hin zu unerwarteten Momenten von zwölftaktigem Blues, klassischer Ouvertüre und schweren Synthie-Breakdowns.

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https://www.youtube.com/watch?v=wqcYU_eoihU


Sängerin Abigaille, die Gitarristinnen Emily und Lizzie, Keyboarderin Aurora und Bassistin Georgia weben eine Fantasie aus eindringlichen Melodien, explosiven Refrains und Texten, die Tragödie und Triumph gleichermaßen umfassen. Bei ihren Konzerten führt die Band das Publikum durch die aufsteigenden Crescendos und die stockende Stille der ausschweifendsten Dinnerpartys und versammelt mit jedem Auftritt eine treue und wachsende Schar von Zuhörer*innen um sich.

Die Band lebt derzeit in London, um zu schreiben, aufzunehmen und sich auf ihr nächstes Spektakel vorzubereiten: ihr Debütalbum Prelude To Ecstasy, das am 2. Februar 2024 erscheint. Also gerade rechtzeitig um alle Texte auswendig zu lernen.

Die Dates:

  • 16.2.2024, Berlin, Gretchen
  • 17.2.2024, Köln, Luxor

Links:
The Last Dinner Party

Veranstalter:
Trinitiy Music

Franz Naumann
Franz Naumannhttp://www.be-subjective.de
Franz wird auch oft einfach Dino(junge) genannt, denn wenn er einmal anfängt, von Dinos zu erzählen, hört er so schnell nicht mehr auf. Passend zu seiner Liebe für MySpace & Tumblr, könnte man meinen, dass Franz in der Zeit stehen geblieben ist, aber vielleicht ist es auch einfach eine grosse Portion Nostalgie. Er liebt analoge Fotografie & kennt Pop-kulturelle Momente & die Indie-Szene so gut, wie die Welt der Dinos. Schwarz ist die einzige Farbe, die er trägt, weil „alles Andere in Berlin einfach gefährlich ist“. Und wenn er nicht gerade mit seiner Fuji vom Fotograben aus fotografiert, gibt er viel zu viel Geld für Schallplatten aus.

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