Visions of Atlantis: Old Routes - New Waters (2016) Book Cover Visions of Atlantis: Old Routes - New Waters (2016)
Symphonic Metal
Napalm Records
29.04.2016

Tracklist:

  1. Lovebearing Storm
  2. Lost
  3. Winternight
  4. Seven Seas
  5. Last Shut Of Your Eyes

 

Nach einigen Besetzungswechseln scheinen die sympathischen Österreicher von “Visions of Atlantis” nun eine gute Kombination gefunden zu haben. Sängerin Clementine wird die Band stimmgewaltig unterstützen und liefert den Beweis auf der EP „Old Routes-New Waters“ ab.

„Lovebearing Storm“ punktet durch seine bombastische Stimmung, die man in den vergangenen Werken dieser Band oftmals schmerzlich vermisste. Ein großartiger Track, der sicher zu dem Besten gehört, was „Visions of Atlantis“ jemals veröffentlichten. Mit der Mid-Tempo Nummer „Lost“ liefern sich Sängerin Clementine und Sänger Siegfried ein packendes Duell. Der Geheimtipp für alle Symphonic-Metal Fans ist dieser Beitrag wohl zweifelsohne.

Die Powerballade dieser EP ist „Winternight“. Hier kann Clementine ihre gesamte Stimmbreite präsentieren. Der passende Soundtrack für einen Abend am Lagerfeuer. Episch und kraftvoll präsentiert sich „Seven seas“. Ein klassischer Symphonic-Metal Song, zu dem man einfach sein Haupthaar schütteln möchte. Beendet wird diese Zusammenstellung mit „Last shut of your eyes“. Ein nachdenklicher Abschiedssong, die zum Nachdenken und Träumen anregt.

Fazit:
„Visions of Atlantis“ melden sich mit „Old routes-new waves“ zurück. Diese EP kann wirklich überraschen und beweist die musikalische Stärke dieser Band. Wir werden den Kurs von „Visions of Atlantis“ weiter mitverfolgen, wer weiß, welches musikalische Neuland es noch zu entdecken gibt?

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Fabian Bernhardt
Um unglaublich international zu wirken, hat die Redaktion einen Headhunter auf DEN Berliner angesetzt. DAS Phantom, wie es aus Szenekreisen heißt, hat viele Tarnidentitäten. Gesichert ist, dass der Dämon – ein gerade mal 76 Zoll großer metalbesessener Gothik-Zwerg – im Nebenerwerb als Schauma-Shampoo-Model jobbt und einen mittel bis stark ausgeprägten Festivalfetisch pflegt, sich während der Wintermonate mit Kneipensport Ersatzbefriedigung verschafft und eine ruhige Kugel in seinem Prinzessin-Lilliefee-Darkroom schiebt. Ob es das Spandauer Edelexemplar wirklich gibt oder auch Bernhardt nur ein Pseudonym ist, konnte bisher nicht geklärt werden.