The Vision Bleak: The Deathship has a new captain (2004) Book Cover The Vision Bleak: The Deathship has a new captain (2004)
Peggy Graßler
Prophecy Productions
23.02.2004

Tracklist:

  1. A shadow a rose
  2. The Night of the living death
  3. Wolfmoon
  4. Metropolis
  5. Elizabeth Dane
  6. Horror of Antarctica
  7. The lone night rider
  8. The grand devilry
  9. The deathsip symphony


“Since the beginning of time there was darkness, and the darkness comes to you...”

Zeilen eines Intros auf einem Album, welches Gänsehaut Garantie besitzt. Von schweren Pianoklängen begleitet und Flöte untermalt, ergibt dieses eine einzigartige gruselige Stimmung. Und weiter ertönt die gespenstige Stimme:
„Ladies and Gentlemen, the portals of darkness are open and the death hunt over the world … here comes The Vision Bleak“
und das ist beim besten Willen auf dem gesamten Werk nicht zu überhören!

Und als die düstere Stimme verstummt, dröhnen harte Gitarrensounds aus den Boxen, fegen durch das Wohnzimmer und lassen einen erstarren. Das ganze noch verstärkt durch weiblichen Operngesang. Eigentlich schon jetzt, nach diesen ersten Minuten, hat mich dieses Album voll in seinen Bann gezogen und macht mich neugierig auf mehr.

„The Night of living Death“, das zweite Stück des düsteren Werkes ertönt, und zeigt uns ohne große Umschweife, wo es die nächsten ca. 40 Minuten lang geht. Heftige Gitarrenriffs und düstere Texte, das ganze im Dark Metal angesiedelt.

Den neun Stücken, welche hier von The Vision Bleak dargeboten werden, liegen die verschiedensten Horror Klassiker zu Grunde, denn alte Horror Klassiker gehören zur Leidenschaft der beiden Schöpfer. Zum Beispiel bei dem Instrumental Stück „Elizabeth Dane“ wurden Themen von John Carpenters „The Fog“ verwendet, und wie ich finde, auch sehr stimmungsvoll dargeboten.

„Wolfmoon“, eines meiner Lieblingsstücke auf dem Album, etwas schwerfällig, jedoch alles andere als langweilig, dröhnt wieder mit voller Gitarrenpower aus den Boxen. Auch hier setzt man auf eine weibliche Stimme im Background, die das ganze komplett macht.

Man kann eigentlich kaum einen einzelnen Song besonders hervorheben, da das Werk insgesamt eine runde Sache ist. Ein in sich geschlossenes Ganzes, wo man nichts mehr hinzufügen mag, aber auch nichts missen möchte. Schwandorf und Konstanz haben hier ganze Arbeit geleistet, und ein großartiges Debüt geschaffen, welches mit der „ Deathship Symphony“ seinen Abschluss findet.

Fazit:
Eine atmosphärische und dunkle CD, welche jedes schwarze Herz höher schlagen lässt. Also lassen wir uns vom „Deathship“ durch die Horrorgewässer shippern, Ahoi!