Silent Voices: Building Up The Apathy (2006) Book Cover Silent Voices: Building Up The Apathy (2006)
Peggy Graßler
Low Frequency Records
07.04.2006
www.silentvoices.net

Tracklist:

  1. World’s End
  2. Dostorted
  3. Once Lost Life
  4. Blood Of Eden
  5. Corridors
  6. Hollowed
  7. The Realm Of Flames
  8. Into The Flow

Finnland beehrt und mal wieder mit was neuem, nein, die Band SILENCE VOICES gibt’s schon seit 1995, also die ist gewiss nicht neu, aber das Scheibchen was sie im Gepäck haben und was darauf zu hören ist…

„Silent“ sind die Klänge ganz bestimmt nicht, geht es doch recht temporeich und hart zur Sache. Progressive Metal nennt sich das, was SILENT VOICES spielen. Die Gitarrenriffs stehen teilweise wie ne Wand im Raume, und auch der hervorragend gespielte Bass tut sein übriges dazu, dem Ganzen gerecht zu werden.

Die Drums natürlich nicht zu vergessen, welche mal dezent, mal brachial zum Vorschein kommen. Auch der Mann an den Tasten weiß genau was zu tun ist und wie er seine Keyboardklänge so zu arrangieren hat, um perfekt mit der ansonsten vorrangigen Härte zu harmonieren.

Gesanglich bietet man sehr abwechslungsreiche Parts, so wartet der Sänger mal mit ruhiger sanfter Stimme auf, um danach wieder aus voller Kehle zu trällern.

„Blood of Eden“ ist der absolute Hammersong der Scheibe, der die anderen doch glatt in den Schatten stellt und mit einigen Überraschungen aufwartet. Erinnert er doch fast schon an ein Soundtrackartiges Stück. Wobei der Rest der Scheibe natürlich auch nicht zu verachten ist. SILENT VOICES bieten durchaus Qualitätsarbeit, was man ja von den meisten Bands aus dem Land der tausend Seen gewohnt ist.

Eine Ballade haben die Jungs dann auch noch mit auf den Silberling gebannt, HOLLOWED weiß als balladesker Song zu gefallen, und man darf feststellen, das SILENT VOICES auch ihrem Bandnamen mal gerecht werden können. Sehr nettes Stück…

Die zehnminütige Schlussnummer INTO THE FLOW bildet einen perfekten Abschluss auf BUILDING UP THE APATHY. Also bleibt mir nur noch zu sagen, ein Album welches einiges zu bieten hat, reinhören lohnt für Freunde metallischer Klänge auf jeden Fall!