Primal Fear: Rulebreaker (2016) Book Cover Primal Fear: Rulebreaker (2016)
Power Metal
Frontiers Records
22.01.2016

Tracklist:

  1. Angels Of Mercy
  2. The End Is Near
  3. Bullets & Tears
  4. Rulebraker
  5. In Metal We Trust
  6. We Walk Without Fear
  7. At War With The World
  8. The Devil In Me
  9. Constant Heart
  10. The Sky Is Burning
  11. Raving Mad

Aus Stuttgart erreicht uns in liebgewonnener Regelmäßigkeit ein neues Werk der Power-Metal Heroen von „Primal Fear“. Kaum eine andere Band ist so stilprägend für dieses Sub-Genre. Mit „Rulebreaker“ lassen es die Süddeutschen wieder krachen.

Wer jedoch glaubt, dass die Urgesteine deutscher Metalklänge im Laufe der Jahre an Härte verloren haben, werden gleich mit dem ersten Track eines Besseren belehrt. „Amgel of mercy“ kommt schnell, hart und kompromisslos daher, hier werden keine Gefangenen gemacht. Mit einem hypnotischen Gitarren-Riff beginnt „The end is near“. Im Laufe des Songs steigert der Sog sich, dank Double-Bass Attacken noch deutlich und reift zu einem zeitlosen Klassiker heran. Hymnischer und beschwingter zeigt sich „Bullets & Tears“. Eine sehr coole Mid-Tempo Nummer, die bereits jetzt die Vorfreude auf die Sommerfestivals schürt.

Der Titeltrack „Rulebreaker“ ist ein absoluter Anspieltipp, hier wird dem geneigten Zuhörer die gute, alte Power-Metal Schule in Perfektion geboten. Dem Motto eines jeden Headbangers „In Metal we trust“ wird auf dieser CD ein musikalisches Denkmal gesetzt. Ein schneller Song, der sich live voll entfalten wird und zu einem Publikumsliebling avancieren dürfte. „We walk without fear“ ist mit gut 11 Minuten der längste Beitrag des Albums. Ein Epos, den man sich in Ruhe zu Gemüte führen sollte. Hier trifft traditionelle Handwerkskunst auf Bombast. „The Devil in me“ ist der perfekte Song, um auf der Autobahn mal wieder anständig Gas zu geben. Hier bekommt das Freiheitsgefühl ein musikalisches Gewand. Die Ballade des Albums ist „The sky is burning“. Eine nachdenkliche Nummer, die sofort zum Träumen und Abschweifen einlädt. Den Abschluss des Albums macht „Raving mind“. Mit Falsett-Gesang und knallharten Gitarren wird hier noch einmal die Marke „Primal Fear“ zelebriert.

Fazit:
„Primal Fear“ sind sich treugeblieben, ohne dabei langweilig zu klingen. Der Stil ist einfach zeitlos und begeistert Metalfans rund um den Globus. Mit „Rulebreaker“ sollten sich die Herren für einige Auftritte auf den großen Festivals empfohlen haben. So sollte Power Metal im Jahre 2016 klingen.