Orden Ogan: Gunmen (2017) Book Cover Orden Ogan: Gunmen (2017)
Power-Metal
Afm Records (Soulfood)
07.07.2017
www.ordenogan.de

Tracklist:

  1. Gunman
  2. Fields Of Sorrow
  3. Forlorn And Forsaken
  4. Vampire In Ghost Town
  5. Come With Me To The Other Side (feat. Liv Kristine)
  6. The Face Of Silence
  7. Ashen Rain
  8. Down Here (Wanted: Dead Or Alive)
  9. One Last Chance
  10. Finis Coronat Opus

Als große Hoffnung betraten die Metaler von Orden Ogan vor gut 10 Jahren die weltweite Bühne des Heavy Metals. Mittlerweile haben sich die Jungs etabliert und präsentieren mit „Gunmen“ eine opulente CD, die ein neues Kapitel in der Weiterentwicklung aufschlagen soll.

Der Titeltrack „Gunmen“ beginnt schnell, druckvoll und einprägsam. Im Refrain wird der Gesang episch verstärkt, sodass der Eindruck entsteht, ein ganzer Chor würde mit der Band diesen Titel zelebrieren. Eine absolute Headbanger-Nummer, die bereits jetzt eine Live-Garantie haben dürfte. „Fields of sorrow“ wurde im Vorfeld via YouTube veröffentlicht und konnte sich über die überschwänglichen Fan-Reaktionen freuen. Auch hier zeigen die Musiker ihr gutes Händchen für zeitlose Melodien. Fast hypnotisch brennt sich das Riff von „Forlorn And Forsaken” in das Hirn des geneigten Fans. Ein echter Höhepunkt, der zusätzlich durch einige Breaks überraschen kann. Mit „Vampire In Ghost Town“ haben die Herren einen echten Festival-geheimtipp auf Lager. Stampfende Gitarren und eine Hookline, die mensch nicht so schnell vergessen wird, sind hier die Kennzeichen dieses herausragenden Metalsongs.

Die Hauptballade dieser CD ist „Come With Me To The Other Side”. Stimmungsvoll umgesetzt mithilfe der Sängerin Liv Kristine zeigen Orden Ogan, welche unglaubliche musikalische Vielfalt in ihnen steckt. Gänsehaut ist garantiert, ehe ein unberechenbares Gitarrengewitter losbricht und dem Song einen völlig neuen Verlauf schenkt. Wirklich aufsehenerregend und einzigartig. Sehr hymnisch zeigt sich auch „Ashen Rain“. Deutlich ausgereifter werden hier die Stimmungselemente präsentiert. Man spürt einen deutlichen Fortschritt im Gegensatz zur letzten Studio-CD „Ravenhead“.  Die Western-Romantik dieses Albums erfährt mit „Down Here (Wanted: Dead Or Alive)“ seine Krönung. Irgendwo zwischen opulenten Metal und knallharten Riffs zeigen die Musiker ihr gesamtes Können. „One last chance“ verfügt über ein langes Intro, das bereits den Spannungsbogen spannt, ehe die Vocals einsetzen und dem CD-KäuferIn wohlige Schauer über den Rücken schickt.

Im Mid-tempo angesiedelt ist der letzte Track. „Finis Coronat Opus“ überrascht durch den Gesang auf Latein. Viele Tempi-Wechsel sorgen für die nötige Abwechslung. Ein geniales Ende dieser CD.