End: Out Of Eden (2003) Book Cover End: Out Of Eden (2003)
Paul-Eduard Rück
Sad Records
2003
www.end-music.de

Tracklist:

  1. sphere
  2. my sweet violaNCE
  3. der diplomat
  4. on winter's earth
  5. birds we are
  6. amber journey
  7. dead ends
  8. cold
  9. meine jägerin
  10. autumned inside
  11. wiegenlied

Gleich beim ersten Anspielen können END richtig überzeugen: Orientalische Klänge, die sich nach kurzer Zeit in doomige Gitarrenriffs verwandeln. Hinzu gesellt sich dann ein cooler Männergesang, der passend zu den einzelnen Passagen abwechselnd mal dunkel-düster und mal böse-aggressiv klingt.

Das ist aber nicht alles. END überraschen nämlich auf ganzer Linie, wenn gleich nach dem ersten Track plötzlich der orientalische Zauber einem höllischen Orgelspiel weichen muss. Wow! Das Ganze findet vor einer energiegeladenen Metal-Kulisse statt, die es in sich hat. Dass nicht alle Songs mit solch netten “Spielereien” daherkommen sollte einen nicht traurig machen, da jeder Song weiterhin was besonderes darstellt.

So trifft man im Verlauf des Albums auf plätschernde Klaviertöne, doomige Drums, elektronisch verzerrte Stimmen und Ansätze von Synth-Goth-Elementen. Zusammen mit sehr eingängigen Melodien ergibt OUT OF EDEN ein kleines Meisterwerk. Als zusätzliche Abwechslung wird dann noch ab und zu auf deutsch gesungen. Und auch hier mal grölend und mal melodisch ruhig.

FAZIT:
Ein klasse Album, das ich ohne zu zögern jedem Gothic-Metal-Fan empfehlen kann!

Vorheriger ArtikelNaio Ssaion: Out Loud (2005)
Nächster ArtikelPapa Roach: Metamorphosis (2009)
Volkmr, der Gründer des ehemaligen Goth-Zine.de, verdingt sich „selbst und ständig“ als Linsenputzer bei volkmr fotografie ihm seine Knipsklitsche, hat sich als Chefredakteur 2.0 selbst recycelt, die Metalfriese abgeschüttelt und kämpft mit be subjective! erfolgreich gegen hausgemachte Langeweile, Schubladendenken und seine Profilneurose an. Manchmal darf er auch die RedakteurInnen rumfahren oder Wassereis abstauben.