Video der Woche: Ulf – Du trägst keine Liebe in dir [kw33/2021]

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https://www.youtube.com/watch?v=wlgW40K5vec
Lyrics:

Du ziehst nervös an deiner Zigarette,
Du hast das Rauchen wieder angefangen.
Du fragst mich nach meinem Befinden,
Wie du siehst ist es mir gut ergangen.
Du schweigst und schlägst die Augen nieder,
Mit deinem neuen Freund ist es schon vorbei.
Es scheint das passiert dir immer wieder,
Kannst nie lange bei jemandem sein.

Du bist immer noch verdammt hübsch anzuschauen,
Doch ich würde nicht all zu lange darauf bauen.

Denn du trägst keine Liebe in dir,
Nicht für mich und für irgendwen,
Denn du trägst keine Liebe in dir,
Dir nachzutrauern macht keinen Sinn mehr,
Denn du trägst keine Liebe in dir.
Dich zu vergessen war nicht sehr schwer,
Denn du trägst keine Liebe in dir.

Deine Augen seh’n verzweifelt,
Dein Lachen klingt so aufgesetzt.
Bild ich’s mir ein oder hab ich dich etwa,
Nach so langer Zeit verletzt?
Ich habe dich noch nie so gesehen.
Du fragst mich, ob wir uns wiedersehen?
Doch es gibt kein Zurück mehr,
Du brauchst mich nicht mehr.

Info:

Die Hamburger Indie-Punker von Ulf haben ganz tief in den Abgründen der Neunziger gegraben und diesen Echt-Klassiker (ist das echt ein Klassiker) gefunden. Das es für ein spektakuläres Video nicht mehr braucht als ne lütte Flasche Pfeffi zeigen die Musiker eindrucksvoll in diesem cinematografischen Meisterwerk.

Aufgenommen und gemixt von David Kressin
Gemastert von Hauke Albrecht
Im Original von Echt (1999)
Text + Musik: Michel van Dyke

Links:

Ulf

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Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 10 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Sartre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.