The Vision Bleak: Carpathia - A dramatic Poem (2005) Book Cover The Vision Bleak: Carpathia - A dramatic Poem (2005)
Manuela Wawrzyszko
Napalm Records
29.08.2005
www.the-vision-bleak.de

Tracklist:

  1. The Drama Of The Wicked
  2. Secrecies In Darkness
  3. Carpathia 04. Dreams In The Witchhouse
  4. Sister Najade (The Tarn By The Firs)
  5. The Curse Of Arabia
  6. Kutulu!
  7. The Carm Is Done

Die Horrormusikanten um Ulf Theodor Schwadorf (Gitarrist, Bassist, Piano) und Allen B. Kostanz (Gesang, Schlagzeug) melden sich mit „Carpathia: A dramatic poem“ aus dem Reich des Grauens zurück, um erneut Angst, Schrecken und eine magische Atmosphäre zu verbreiten, die im Vergleich zu „The Deathship has a new Captain“ noch treibender, orchestraler, präziser, rockiger und härter ist.

Die beiden Kapitäne verlassen nun ihr Todesschiff und gehen als Höllenkutscher ans Land, um ein schauriges Gruselmärchen eines Mannes, der sich auf eine Reise begibt, um sein Schicksal zu finden, zu erzählen. Dem Hörer bietet sich mit „Carpathia“ beste Unterhaltung. Unterstützt vom kraftvollen und nach vorne drückenden Sound eröffnet sich ein wahrlich höllisches und episches Spektakel, in dem von Klassik bis hin zum Black Metal alles verarbeitet wird.

The Vision Bleaks pulsierendes und hochexplosives Eigenleben, bei dem dieses mal mehr Wert auf die Death-Metal Elemente der alten schwedischen Schule gesetzt wird, wird zusätzlich durch das auf 14 Mann aufgestockte Shadow Philharmonics Orchester unterstützt, weshalb die Platte noch ausgereifter wirkt, ohne jedoch den unheimlichen, düsteren, gespenstischen und unverkennbaren Sound zu verlieren.

Zahlreiche groovige Einlagen verpackt in dichten Melodien, in denen des öfteren Bläser, Streicher und Chöre zu vernehmen sind, führen zu einer filmischen und bombastischen Atmosphäre, die deutlich Lovecrafts Einfluß unterliegt.

„Carpathia“ nimmt epische Ausmaße an ohne allerdings unnötig in Länge auszuschweifen. Allen B.’s dunkle, klare Stimme und die dramatischen, krachenden Melodien gelangen sofort ins Ohr und sind von beeindruckender sagenumwobenen Härte gekennzeichnet. Durch die attackierenden und sägenden Gitarren, bedrohlichen Melodien, Heavy-Solos, massiven, schnellen und speerigen Riffs, den mitreißenden Sound und die treibende Rhythmik ist das Kopfwackeln garantiert.

Ein mächtiges und zugleich majestätisches Meisterwerk, das nahezu nur Schönheit und Furcht ausstrahlt und den Vorgänger nochmals übertrifft!