Letzte Instanz: Das Weisse Lied (2007) Book Cover Letzte Instanz: Das Weisse Lied (2007)
Drakkar Entertainment
14.12.2007

Tracklist:

  1. Kalter Glanz
  2. Tanz
  3. Ohne Dich
  4. Eros
  5. Unerreicht
  6. Jeden Morgen
  7. Du und Ich
  8. Helden
  9. Das weisse Lied
  10. Für immer und ewig
  11. Morgenrot
  12. Winter
  13. Mutter

Zu ihrem zehnten Bandjubiläum hat sich die Letzte Instanz etwas ganz Besonderes ausgedacht. Passend zum runden Geburtstag steht ab dem 14.12.2007 das Akustikalbum „Das Weisse Lied“ in den Plattenläden.
Unterstützt werden sie dabei von Frau Schmitt (Subway To Sally) an der zweiten Violine, Anna Katharina (Schandmaul) an der Bratsche und Ophelia (Jesus On Extasy) ist für den weiblichen Gesang und Piano verantwortlich. Zusammen mit diesen Gastmusikern wird es im Februar/März nächsten Jahres eine Akustiktour in verschiedenen Theatern und Kirchen bundesweit geben.

Schwierig ist es generell, Letzte Instanz in eine bestimmte Kategorie einzuordnen. Auf „Das Weisse Lied“ zeigen sie sich vollkommen ungeschminkt, verzichten ganz auf elektrische Gitarren. Filigrane Melodien und Strukturen, akustische Gitarren, Piano und Streicher sind die Elemente dieser Platte. Der gefühlvolle und ausdrucksstarke Gesang von Holly und Ophelia fügt sich hervorragend ein und lässt hundertprozentig Gefühl aufkommen.

Wie ein roter Faden zieht sich das große Thema „Liebe“ durch das Album. Dazu passend wurden alte Instanz Stücke wie „Morgenrot“ oder „Kalter Glanz“ ausgesucht und neu interpretiert. Der Live Kracher „Ohne Dich“ wurde zu einer sehr zerbrechlichen, emotionalen und sanften Ballade. Fast jazzig dagegen ist „Du und Ich“. Vier neue Stücke haben es ebenfalls auf das Album geschafft. Neben dem Titeltrack und „Winter“ sind zwei völlig instrumentale Lieder Bestandteil des „Weissen Liedes“.

„Das Weisse Lied“ ist einfach eine wunderschöne Sammlung von wunderschön inszenierten Liedern. Wunderschön, aber dennoch ergreifend und sehr emotional. Ein Album, das zu Herzen geht. Abwechslungsreich ist es durch die vielfältige Darbietung der verschiedenen Lieder und dennoch stimmig in der Auswahl des einen großen Themas. In keinem Fall bekommt man hier eine 0-8-15 Platte in die Hände. Sie ist unbedingt allen Letzte Instanz Fans zu empfehlen, aber auch für diejenigen, die das erste Mal in Kontakt mit dieser großartigen Band kommen.

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Kristin Hofmann, das schnurrende Fotokatzl, ist uns von den Elbwiesen zwischen Nightwish und Lacrimas Profundere im Fotograben irgendwie zugelaufen. Das „Spätzchen“ fährt in der Regel nicht die Krallen aus, voll auf weißblaue Vierräder ab und hat die anderen sechs Nerdzwerge zwischen Datenkraken, Mediendschungel und Hexadezimal im Blinzelwettbewerb längst platt gemacht. Schnurrbart steht ihr übrigens nicht so gut wie DocMartens, aber irgendwas is’ ja immer. Bitte nicht füttern!