Dommin: Love is Gone (2010) Book Cover Dommin: Love is Gone (2010)
Roadrunner Records
29.01.2010
www.dommin.com

Tracklist:

  1. My Heart, Your Hand
  2. New
  3. Evenfall Hollow
  4. Tonight
  5. Love is Gone
  6. Dark Holiday
  7. Without End
  8. Within Reach
  9. Closure
  10. Making the Most
  11. One Feeling
  12. I Still Lost
  13. One Eye Open
  14. Honestly
  15. Remember

Zwar bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt aber trotzdem noch eine Beurteilung wert, ist das Album „Love is Gone“. Immerhin handelt es sich um sehr gefällige klassische Rockmusik, die man im Grunde auch auf vielen Radiosendern hören könnte. Jedoch ist es mir da noch nicht unter gekommen. Daher sollte man sich das Album doch noch mal zur Brust nehmen.

Immerhin sollte man meinen, dass die Band mal eben bei Type O Negative oder Danzig abgeguckt hat. Was ja im Grunde nicht so schlimm ist. Sind es doch echte Größen! Da kann man sich natürlich dann gern mit vergleichen. Wenn man denn gut abschneidet. Dabei würde ich das der Formation gern unterstellen. Ja, mir gefällt das Album wirklich gut. Okay, die Schmusenummern brauche ich nicht. Liebeslieder sind definitiv nicht meine Sache… Dabei ist mir die Kraft und der Schwung von dem Track „Dark Holiday“ definitiv lieber. Damit kann man swingen, wippen, mit den Fingern schnippen. Okay, Tanzen evtl. weniger. Aber das macht ja auch nichts. Ist das Album doch eher was für’s Auto oder zu Hause. Oder aber natürlich nem Konzert. Da könnte damit denke ich echt die Post abgehen. Wenn denn die Band so viel Power auch auf die Bühne bekommt! Kristofer Dommin (vocals, guitar), somit auch Namensgeber der Band, Konstantine (keyboards), Billy James (bass instrument) und Cameron Morris (drums) könnten das sicherlich schaffen, wenn sie denn mal aus dem sonnigen Kalifornien ins herbstliche Deutschland kommen würden. Aber wer weiß, wenn man es schafft noch mal das eine oder andere Album abzusetzen, oder zumindest Downloads? Dann denke ich kann man sich auch mal eine Pause gönnen.

„Closure“ ist da so ein Track, der dafür definitiv gut gedacht ist. Er wirkt ein wenig monumental, für den windigen Abend am Meer. Sich den Wind durch die Haare wehen lassen, der darf durchaus kalt sein, und mit etwas Fernweh entspannen. Das Thema des Album „Love is gone“ läd sicherlich eher dazu ein zu fliehen, als sich daran fest zu beißen.

Musikalisch ist an sonst nichts Neues zu erwarten. Einfache gute Rockmusik mit allem, was die moderne Schublade dafür hergibt. Synthi-Klavier, Drums, ein paar schöne Backvocals, angenehme Klangcollagen und dazu eine leicht rauchige schön bassige Stimme. Natürlich sind auch wie oben in der Besetzung schon zu sehen sind, auch Bass und Gitarre dabei. Wäre ja doch keine echte Rockmusik!!! Aber so? Durchaus ein Album, das ich häufiger hören werde.

Anspieltipps: New, Tonight,  und Honestly

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Oliver Garrandt ist ein ECHTER Fotograf! Echt jetzt!! Mit Betonung auf Graf, aber in der Regel inkognito, mit Verzicht auf Titel und jegliches Zeremoniell. Alles andere wäre albern und unpraktisch. Man erzählt sich, von Garrandts Sommerresidenz in Dings bei Bums sei soetwas wie das rebellische Knusperhäuschen der internationalen Anti-Low-Carb-more-Fat-Bewegung. Ein käseüberbackenes, solarbetriebenes Nudelparadies mit extradünnen Extras. Der blaublütige Pixelprommi is so fucking real und exclusiv, der lebt sogar seinen Hang zu Electro und alternativer Musik, „die gern auch Crossover Industrial und Metal beinhalten darf“, offen aus.