Akoma: Revangels (2017) Book Cover Akoma: Revangels (2017)
Symphonic Metal
Massacre (Soulfood)
13.01.2017
www.akoma.dk

Tracklist:

  1. Enticing Desire
  2. Revangels (Feat. Liv Kristine)
  3. Change Of Propensity
  4. Mesopotamia
  5. Hands Of Greed
  6. Vira
  7. Humanity
  8. Heartless Deceiver
  9. Bittersweet Memories (Bonus Track)

 

Akoma sind seit über 10 Jahren die führende Gruppe des Symphonic Metals in Dänemark. Hierzulande wurde man eher verhalten auf diese Band aufmerksam. Mit „Revangels“ wollen die sympathischen Nordlichter nun auch in Deutschland punkten.

Getragen durch den dominanten Soprangesang startet die CD mit „Enticing Desire“. Ein klassischer Einstieg in ein Symphonic-Metal Album. Kräftige Double-Bass Klänge und eine eingängliche Melodie zeichnen diesen Track aus. Der Titelsong „Revangels“ beeindruckt dann gleich mit zwei ausdrucksstarken weiblichen Stimmen. Auf der einen Seite Liv Kristine, die sich hier in Bestform präsentiert, auf der anderen Seite Tanya, die sich perfekt ergänzt. Eine Spieluhrmelodie leitet den aufmerksamen HörerIn zu „Change Of Propensity” über. Eine Mid-Tempo Nummer, die allerdings noch eine Portion Härte vertragen können.

Etwas Fernweh und Weltenschmerz kommt bei „Mesopotamia“ zur Aufführung. Hier dürfte es sich um einen Live-Garanten handeln, denn so schwungvoll zeigt sich die Band eher selten. Das ungewöhnlichste Stück des Albums ist wohl „Vira“. Während der Track mit verzerrten Klängen startet, braut sich kurze Zeit später ein Gitarrengewitter zusammen, das Tanya dann schließlich zähmt und eine dunkle Hymne erschafft. „Humanity“, ein so kleines Wort und doch die größte Herausforderung unserer Zeit bekommt dank Akoma ein gefühlvolles, balladeskes Gewand. Mit „Heartless Deceiver“ beendet die Band die reguläre Tracklist. Ein Vollgas-Track, dem man sich kaum entziehen kann, so dominant prasselt die Soundwand auf den CD-KäuferIn ein.

Als kleinen Bonus hat die Band ein Re-Release ihres Songs „Bittersweet Memories“ auf das Album gebannt. Ein gefühlvoller Beitrag, der zur dunklen Jahreszeit passt und durch einige Breaks stets interessant bleibt.

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Um unglaublich international zu wirken, hat die Redaktion einen Headhunter auf DEN Berliner angesetzt. DAS Phantom, wie es aus Szenekreisen heißt, hat viele Tarnidentitäten. Gesichert ist, dass der Dämon – ein gerade mal 76 Zoll großer metalbesessener Gothik-Zwerg – im Nebenerwerb als Schauma-Shampoo-Model jobbt und einen mittel bis stark ausgeprägten Festivalfetisch pflegt, sich während der Wintermonate mit Kneipensport Ersatzbefriedigung verschafft und eine ruhige Kugel in seinem Prinzessin-Lilliefee-Darkroom schiebt. Ob es das Spandauer Edelexemplar wirklich gibt oder auch Bernhardt nur ein Pseudonym ist, konnte bisher nicht geklärt werden.