Xandria: Theater of Dimensions (2017) Book Cover Xandria: Theater of Dimensions (2017)
Symphonic Metal
Napalm Records (Universal Music)
27.01.2017
www.xandria.de

Tracklist:

  1. Where The Heart Is Home
  2. Death To The Holy
  3. Forsaken Love
  4. Call Of Destiny
  5. We Are Murderers (We All)
  6. Dark Night Of The Soul
  7. When The Walls Came Down (Heartache Was Born)
  8. Ship Of Doom
  9. Céilí
  10. Song For Sorrow And Woe
  11. Burn Me
  12. Queen Of Hearts Reborn
  13. A Theater Of Dimensions

Schon seit 1994 erschaffen Xandria immer neue Symphonic-Metal Welten, die sie mit jedem neuen Album weiter ausbauen. Nun kommt mit „Theater of Dimensions“ die neuste CD der niederländisch-deutschen Band heraus.

Die Vorgänger-Alben waren bereits Meisterwerke. Nun startet das neue Album mit „Where The Heart Is Home“ noch bombastischer als jemals zuvor. Mit gut 6 Minuten Länge kann man diesen Beitrag getrost als Epos bezeichnen. Hier verbinden sich knallharte Gitarren, unnachgiebige Drums und Diannes unverwechselbare Stimme zu einem Gemisch, dem kein Symphonic-Metalfan wiederstehen kann. Eine echte Power-Nummer ist „Death to the holy“. Bereits zur Beginn strotzt dieser Song mit Schnelligkeit, Kraft und Melodie. Kein einfacher Track, sondern sehr vielschichtige Musik, der man die nötige Zeit geben sollte, um sich komplett zu entfalten. Mit „Forsaken Love“ steht eine echte Gänsehaut-Ballade in den Startlöchern. Besonders stimmungsvoll kommt hier Diannes Soprangesang rüber, während sich das Tempo stetig steigert.

Die Vorab-Single „Call Of Destiny“ hat bereits ein imposantes Video spendiert bekommen. Ein schöner Track, der sicher auch die Live-Probe bestehen sollte. Kompromisslos und hart wie nie zeigt sich die band bei dem Anklagesong „We Are Murderers (We All)“. Unterstützung holte man sich bei den schwedischen Metalern von „Soilwork“. Die brutalen Growls steuert Björn Strid von der skandinavischen Band zu. Ein brutaler Beitrag, den man von einer Symphonic Metal Band nicht erwartet. Ein Chor begrüßt den geneigten ZuhörerIn bei „Ship of doom“. Nach dem kurzen Intermezzo setzen wieder die brachialen Gitarren ein, die gemeinsam mit den Stimmen ein unbeschreibliches Klangerlebnis bieten. Fans der ersten Stunde werden „Song For Sorrow And Woe“ lieben. Klassische Melodien, die dank Diannes Sangesorgan eine kurzweilige Hymne erschaffen, die mensch immer wieder hören möchte. Der einprägsamste Song des Albums ist wohl „Burn me“. Eine eingängliche Melodie, die durch die harten Riffs auch die nötige Portion Metal verliehen bekommt, zeichnet diese Nummer aus.

Das Finale läutet das Epos „A Theater of Dimensions“ ein. Diese Hymne beeindruckt durch seine Länge von über 14 Minuten und ist auch gleichzeitig der Höhepunkt dieser CD. Zum Ende präsentieren Xandria nochmal eindrucksvoll ihre Stärken. Harte Riffs, eine gute Melodie und Diannes Stimme sorgen für Jubelstürme im Symphonic Metal-Lager. Das erste Highlight des Jahres 2017 ist geboren.