The Cult: Hidden City (2016) Book Cover The Cult: Hidden City (2016)
Rock, Melodic Rock, Gothic Rock
Cooking Vinyl (Indigo)
5. Februar 2016

Tracklist:

  1. Dark Energy
  2. No Love Lost
  3. Dance the Night
  4. In Blood
  5. Birds of Paradise
  6. Hinterland
  7. G O A T
  8. Deeply Ordered Chaos
  9. Avalanche of Light
  10. Lilies
  11. Heathens
  12. Sound and Fury

Die einhellige Meinung über "Hidden City" scheint zu sein, dass diese Stadt besser unentdeckt geblieben wäre, dass das Album als Abschluss der Trilogie, die mit „Born Into This“ und „Choice Of Weapon“ begann und den manche als schlecht, schlechter und am schlimmsten empfinden, die alles niederreiße wofür the Cult stünden. Die Musikwelt hat sich irgendwie darauf geeinigt, sich gegenseitig im Niederschreiben von Hidden City zu übertrumpfen. Dieser Absprache kann man sich bei einmaligem Hören unter Umständen anschließen.

Angefixt von Hinterland, das in kühler Schönheit auf einmal da gewesen ist und Lust auf mehr macht, ist die Platte für das verwöhnte ProgRockOhr eventuell eine zu gerader und zu durchdachter Gemeinplatz. Nicht mehr the cult wie man sie kennt, nicht so raus und kühl wie Hinterland verspricht.

Wenn man sich Hidden City jedoch gegen jede Abmachung und frei vonjeder Erwartung anhört, entdeckt mandas tiefe Chaos, die Cult-Schwere, die schlicht anrollende Deeply Ordered Chaos oder auch No Love Lost, das Dazwischen hätte man bei David Bowie wohl mit tieferem Sinn belegt. Bei The Cult darf's Konzept, B-Thema und schlichtes Pop-Futter dann wohl doch nicht geben.

Mit zweierlei Maß gemessen bekommen Hinterland, Deeply Ordered Chaos und No Love Lost die voll Punktzahl, den Rest werfen wir gern der Meute zum Fraß vor. Und die Lippen der Hinterland-Video-Prinzesson gleich hinterher. Basta.

forever with you

Ob The Cult auch in Deutschland auf Tour gehen werden, bleibt abzuwarten.
Schön wäre es!