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Preview: Doppelt fett – High Vis und Militarie Gun auf Co-Headline Tour (2026)

High Vis (Foto: Thea Drexhage bs! 2024)

Ein ganz besonderes Schmankerl gibt es diesen Sommer im Tower in Bremen: High Vis und Militarie Gun haben den kleinen Club, neben dem Turock in Essen, als einen von zwei Spielstätten in Deutschland für ihre Co-Headline Tour ausgewählt. Und eins ist klar, das werden ganz besondere Abende!

High Vis: Mehr als nur der nächste Post-Punk-Hype: High Vis sind ein szeneübergreifendes Phänomen.
Ihren Ursprung hat die Band 2016 im Londoner Untergrund; die Mitglieder haben vorher jedoch schon in Hardcore-Bands wie Dirty Money, Tremors, DiE und The Smear für Aufsehen gesorgt. High Vis soll aber anders sein – weniger in bestimmten Szenen und Genres verankert.
Ihr 2019er Debütalbum „No Sense No Feeling“ beweist, dass dieses Vorhaben geglückt ist: Vier Dekaden britischer Rockgeschichte fusionieren hier zu einem Sound, der gleichzeitig vertraut und doch ganz neu ist. High Vis entlehnen Klangtexturen und kühle Vibes aus dem Post-Punk, behalten den Biss und die Aggression des Hardcore Punk bei und verstecken hier und da die eine oder andere Melodie, auf die so manche Britpop-Band neidisch wäre.

High Vis (Foto: Thea Drexhage bs! 2024)

Military Gun: Militarie Gun ist eine US-amerikanische Band aus Los Angeles, die seit 2020 mit einem energiegeladenen Mix aus Hardcore, Alternative Rock und Post-Hardcore auf sich aufmerksam macht. Gegründet wurde das Projekt von Sänger Ian Shelton, zunächst als kreatives Solo-Vorhaben, bevor sich daraus eine vollständige Band entwickelte. Besonders ihr Debütalbum Life Under the Gun brachte ihnen viel Aufmerksamkeit ein und zeigt ihren druckvollen, zugleich eingängigen Sound.

  • Die Dates:
  • 21.07.2026, Bremen, Tower
  • 22.07.2026, Essen, Turock

Links:
High Vis
Militarie Gun

Veranstalter:
Hafensänger

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Thea Drexhage hat Salma Hayek einiges voraus! 10 mm. Wie die meisten Frauen der Redaktion, Duffy, Beth Ditto, Joan Rivers oder Angus Young kann sie die MusikerInnen aus dem Bühnengraben also völlig problemlos sehen, wenn jemand ihren Hocker trägt, wird aber - das hat sie mit Salma dann doch wieder gemein - dennoch viel zu oft auf Ihre Körpergröße, ihre Mähne und ihre leicht misanthropischen Anflüge reduziert. Damit sie also nicht im nächstbesten Titty Twister von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang Menschenmengen und Bläser mätzelt, halten wir “Aggro-Thea”, die zuvor ganze Landstriche in Mecklenburg Vorpommern ausgerottet hat, halbtags im spießbürgerlichen Oldenburger Exil an der langen Leine. Seither legt sich die scheißpünktliche existentialistische Besserwisserin analog mit Sartre, Camus & Kodak an und ja, auch wir müssen neidlos zugestehen, dass der Instagram-Account ihrer beiden Katzen “Salma” und “Hayek” mehr Follower pro Tag hat, als unser webzine im ganzen Jahr.
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