Most Wanted 2021: MichaLs musikalischer Jahresrückblick

2021 – ein ganz normales Jahr!? Natürlich, völlig normal. Also fast. Wenn da nicht dieses böse C-Wort wäre. Morgens, wenn der Wecker klingelt, C-Wort, das geht bis abends so. C-Wort, C-Wort, C-Wort. Gute Nacht du scheiß C-Wort. Widmen wir uns doch lieber dem Buchstaben „K“, wie konzentriert oder noch besser K wie Konzert(e). Yess, die gab es. Wirklich. Konzentriert auf die Open-Air-Saison fanden diverse Konzerte in Hannover statt. Von Mai bis September haben die großen Veranstalter wie Hannover Concerts, aber auch die vermeintlich kleineren ein ganz großes Programm auf die Beine gestellt. Auf der Gilde Parkbühne waren Back On Stage die Fury´s, Terry, Delay Culcha, Oerding, WiebuschBosseUhlmann und diverse andere Gigs zu sehen. Living Concerts bespielte mal wieder den Biergarten von Hannover 78. Klein, aber sehr, sehr fein.

Also feiern wir so feste bis wir Fallen, und lachen und pöbeln und schreien.
Und benehm uns daneben, 60 ist das neue 20.
Und hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.
Also stoßen wir an,
Abstinenz führt auch nicht zur Unsterblichkeit.
Wer sich morgen noch dran erinnern kann, war nicht wirklich dabei.

Aber die eigentliche Überraschung war, Achtung K-Wort, das KommRausFestival im Ricklinger Bad. Kulturzentrum Faust, Indiego Glocksee, Béi Chéz Héinz, Kulturzentrum Pavillon, MusikZentrum Hannover und Café Glocksee, unterstützt vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und dem Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement haben dieses Highlight des Jahres auf die Beine gestellt. Super Location, Super Bands, Super Stimmung. Aber wer waren nun die Knaller des Jahres? Massendefekt? Die Ladies von Thundermother? Oder The toten Crackhuren im Kofferraum? Antilopen Gang? Oder doch Kadavar? Was mit K ist gut. Kwalität.

Und tatsächlich hat was mit K gewonnen. Kapelle Petra war unschlagbar. Großartige Texte treffen auf wunderbare Musik. Die Band hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Platz 1 für Kapelle Petra mit „Darauf stoßen wir an“, gefolgt von, Tadaaa, Kapelle Petra mit „An irgendeinem Tag wird die Welt untergehn“. Ganz knapp dahinter folgt Moop Mama. Die haben ihren „Elefant“ sowas von stampfen lassen, das hallt jetzt noch nach. Das war 2021. Und jetzt ist 2022 und das C-Wort ist wieder allgegenwärtig. Oh nein. Aber mensch sollte positiv denken. Konzerte wird es geben. Nennen wir sie doch einfach Concerts.

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Michael Langehttps://www.be-subjective.de
Michael Lange. MichaL ist der Methusalix in unserem Team. Ein Original, ein Sympath, ein Genießer von A wie Abba bis Z wie Zabba und im realen Leben ein Stepptänzer. »Jawohl, das mit dem KlackerdiKlack.« MichaL hat schon Rock’n’Roll gehört, da waren die Little Boy Blue and the Blue Boys noch grün hinter den Ohren. Man munkelt er konnte schon einparken, da gab es noch nicht mal Rückspiegel, geschweige denn Einparkhilfen. Dennoch ist die MichaL noch lange kein Oldy oder darauf fokussiert. The big L war plötzlich da. Zeitlos. Unerwartet und doch völlig freiwillig tauchte er in unserem Universum auf und bereichert es. KlackerdiKlack.