Most Wanted 2021: Judiths musikalischer Jahresrückblick

Und wieder ist die Zeit für Rückblicke, Erinnerungen und Ausblicke gekommen. Mein musikalisches Jahr 2021 war digital, ruhig, konzertarm und mit einer klaren Tendenz back to the eighties/nineties.

Das einzige Konzert 2021 fand in Bütschwil, einem kleinen unbekannten Ort irgendwo in der Nordschweiz statt und war ein Festival: und zwar so ein Richtiges, so eins mit lauter Musik, Gepoge, jeder Menge Regen, Matsch, Schlamm, Dixi Klos, pappigen Burgern und Bier. Wer gespielt hat? Keine Ahnung, aber haben Spass gemacht. Und vor allem war es wie immer auf einem Festival: ausgelassen, lustig, eng und einfach nur schön. Damit ist die Konzert- und Festivalsaison 2021 dann auch beschrieben.

Dafür war ich wieder viel im Homeoffice und damit viel mit Hintergrundmusik beschäftigt. Und da hat es mich immer wieder zurück in die 80er/90er und hin zu schönen Erinnerungen gezogen: Peter Gabriel, Franz Ferdinand, Dire Straits, Nils Lofgren, Madrugada, UNKLE, The Pogues, The Stanfield, Prince, George Michael, Paul Simon, Johnny Cash, Bruce Springsteen und viele mehr.

Aber natürlich hat 2021 auch ein paar Schmankerl zu bieten:

Einer meiner Lieblingsbands Balthazar (insbesondere live zu empfehlen) war aktiv und hat ein neues Album herausgebracht. «Sand» heisst es und ist eher ein ruhiges unaufregendes Album, was aber live bestimmt deutlich mehr Spass macht.

Mein Konzerthighlight 2020 gibt es nun auch zum Wiederanhören auf CD und zaubert mir immer noch ein Lächeln ins Gesicht: Hundreds «In Decade (Live at Elbphilharmonie)»

Diorama (Foto: Torsten Volkmer 2016 bs!)

Die Reutlinger Band Diorama war auch kreativ und verwöhnt uns mit einem kurzem Film, genauer gesagt einem «workshop concert film»: «In Fragments». Irgendwas zwischen Musikvideo, Konzertfilm, live und doch nicht live, aber in typischer Diorama Marnier und ausschliesslich auf das letze Album «Tiny Missing Fragments» zentriert.

Und hier noch ein schneller Ausblick auf 2022: Konzertkarten für Madrugada und The Foo Fighters sind schon gesichert, womit sich voraussichtlich jetzt schon meine besuchten Konzerte verdoppeln werden!

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Judith Sanderhttps://www.be-subjective.de
Es gibt Sucht-Charaktere, die entsagen und es gibt andere, die setzen sich ins Epizentrum ihres Verlangens. Nein, Judith ist keine Schweizer Taschenmesserwerferin, sie ist bekennend schokoladensüchtig und metzelt ohne zu zucken für ‘ne Toblerone oder Eiscreme oder Tobleroneeiscreme oder.. na jedenfalls: Die Frau ist echt Zucker, echt hart drauf, hat ein feines Näschen, legt sich für die richtigen Dinge ins Zeug, in die Kurve und nascht am allerliebsten an kleinen, unbekannten Bands in ruhiger Atmosphäre. Wer die olle Genießerin dennoch ans Messer liefern will, sperrt sie – in einen rosa Rüschen-Alptraum gehüllt – mit stinkenden Dränglern ins Musikantenstadl und nimmt ihr das letzte Milkyway weg.