Vizediktator (Foto: Holger Pelzer)

Eine Begegnung mit Vizediktator lief für viele ab über ein schwarzweißes Monster von Videoclip. Powerpop, Dramapunk, irgend sowas halt – inklusive nackter Arsch des Drummers. Ein Hit, eine Ansage, eine Verheißung… ein Wahnsinn alles. Das ist die „Stadt aus Gold“, die auch auf ihrem Debüt-Album „Kinder der Revolution“ zu finden sein wird.

Die persönlichen Storys von Straße und Fabriketage, die noch die ersten Stücke und die erste EP „Rausch“ prägten, haben dabei nun den Tonfall geändert und ihren Blickwinkel verstärkt aufs Politische gerichtet. Raus aus der eigenen Blase, hinein in die Welt bis tief ins Meer. Und die Welt, die diese Songs sehen, ist ätzend – aber gerade deshalb verstehen sie es als ihre Verantwortung, genau hinzuschauen.

So verhallt die Sprachgewalt der Texte nicht als bloßes Wortgeklingel oder gar als Diener stumpfer Parolen. Auf dieser Platte wird wirklich das eingelöst, was man bei vielen Acts schmerzlich vermisst: Haltung. Doch nie ohne auch Brüche oder die eigene Schwäche zuzulassen. Musik zwischen Magie, Exzess und Verzweiflung.

Vizediktator (Foto: Judith Sander bs!)

Die Dates:

  • 21.02.2018, Hamburg, Hafenklang
  • 22.02.2018, Kiel, Pumpe
  • 23.02.2018, Düsseldorf, The Tube
  • 24.02.2018, Krefeld, Kufa
  • 27.02.2018, Köln, Sonic Ballroom
  • 28.02.2018, Saarbrücken, Mauerpfeiffer
  • 01.03.2018, Freiburg, The Great Räng Teng Teng
  • 02.03.2018, (CH) St. Gallen, Grabenhalle
  • 05.03.2018, Reutlingen, franz.K
  • 06.03.2018, München, Backstage
  • 07.03.2018, Nürnberg, Z-Bau
  • 08.03.2018, (AT) Mödling, Redbox
  • 09.03.2018, (AT) Graz, Explosiv
  • 10.03.2018, (AT) Linz, Stadtwerkstatt
  • 13.03.2018, Hannover, Cafe Glocksee
  • 14.03.2018, Leipzig, Naumanns
  • 15.03.2018, Dresden, Ostpol
  • 16.03.2018, Cottbus, Bebel
  • 17.03.2018, Jena, Cafe Wagner
  • 23.03.2018, Berlin, Monarch

Links:
www.vizediktator.de
www.facebook.com/vizediktatorpunk

Quelle:
Uncle M