Chelsea Wolfe (Foto: Kristin Cofer)

Im Frühjahr ist es soweit: Chelsea Wolfe kommt nach Europa, um die Hallen und Festivals mit ihrem folk-rockig-metalligen Sound der Düsternis zu überziehen. Und zweimal macht sie auch Halt in Deutschland.

Chelsea Wolfe: das steht für emotionale, sehr persönliche Songs, musikalisch irgendwo zwischen Songwriterin, Neofolk, Dark Wave, Gothic Rock, Folk und Metal angesiedelt. Viele schöne Kategorien und doch passt sie so richtig in keine einzige dieser Kategorien. Und das ist auch gut so.

Denn wer weiß, ob sie sonst so vielschichtige Musikgebilde kreieren würde?

Mittelpunkt in dem Schaffen von Chelsea Wolfe ist die Spannung zwischen Bewussten und Unbewussten. Diese Spannung übt auf Chelsea Wolfe eine seltsame Faszination aus. Und diese Faszination verleiht sie in ihren Werken einen musikalischen und textlichen Ausdruck. Dabei geht es ihr um die Auseinandersetzung mit diesem Erleben, es geht ihr um den Schnittpunkte und Spannungen dieser beiden Zustände, um die nebulösen Abgründe, um verzerrte Wirklichkeiten.

In ihrem letzten Album „Abyss“ geht sie sowohl thematisch als auch in ihrer musikalischen Entwicklung noch einen Schritt weiter und konfrontiert die Grenzen von Traum und Wirklichkeit miteinander. Mit Abyss bewegt sich Chelsea Wolfe auf einem nebulös-schemenhaft-faszinierend Territorium, das Wolfe als “hazy afterlife… an inverted thunderstorm… the dark backward… the abyss of time” beschreibt. Diese Zwischenwelt ist zu einem Bestandteil von Chelsea Wolfes Identität und ihrem Schaffen geworden und wird in „Abyss“ auf magisch-düstere Weise heraufbeschworen: mal mehr unwirklich-verstörend-disharmonisch-elektrisch, dann wieder rockig-folkik-eingängig-fragil-sanft-umschmeichelnd.

Welcome to the fifty

shades of darkness!

Chelsea Wolfe (Foto: Nick Fancher)

Die Dates:

  • 21.04.2017 Tilburg, Roadburn Festival
  • 23.04.2017 Karlsruhe, Dudefest
  • 24.04.2017 Zürich, Bogen F
  • 27.04.2017 Berlin, Berghain

Links:

www.chelseawolfe.net