The Lurking Fear: Out of the voiceless grave (2017) Book Cover The Lurking Fear: Out of the voiceless grave (2017)
Death Metal
Century Media Records (Sony Music)
11.08.2017
facebook.com/thelurkingfearofficial

Tracklist:

  1. Out Of The Voiceless Grave
  2. Vortex Spawn
  3. The Starving Gods Of Old
  4. The Infernal Dread
  5. With Death Engraved In Their Bones
  6. Upon Black Winds
  7. Teeth Of The Dark Plains
  8. The Cold Jaws Of Death
  9. Tongued With Foul Flames
  10. Winged Death
  11. Tentacles Of Blackened Horror
  12. Beneath Menacing Sands

Bei diesem Titel muss mensch zwangsläufig an H.P. Lovecraft und seine Erzählungen denken. Ähnlich düster präsentieren sich The lurking fear auf ihrem Album „Out of the voiceless grave“. Eine spannende Reise, die sicher die ein oder andere Überraschung bereithält.

Nach einem finsteren Intro beginnt das Album mit „Vortex Spawn“. Die Growls scheinen direkt aus der Hölle zu stammen, während die Gitarren unerbittlich aus den Boxen dreschen. Hier ist wirklich die pure Gewalt am Werk. „The Starving Gods Of Old“ steht seinem Vorgänger in nichts nach. Knallhart und brutal werden hier die Instrumente bearbeitet, als wenn es keinen Morgen gäbe. Trügerisch besinnlich startet „The Infernal Dread“, nur um in Anschluss die Bestie wieder aus den Boxen zu lassen. Derb, brutal und kompromisslos.

Etwas melodischer kommt „With Death Engraved In Their Bones“ daher. Dennoch ein ultraharter Track, der sich nur für eingefleischte Fans dieses Genres eignet. Noch schneller zeigt sich „Upon Black Winds“. Keine Frage, hier sind Vollblut Death-Metaler am Werk, die sich ihren Traum erfüllt haben. Dieses Album ist ein absolutes Statement der Musiker und so brechen auch bei „Tongued With Foul Flames“ alle Dämme. Das hypnotische Riff könnte allerdings auch bei Melodic-Death FreundenIn auf Gegenliebe stoßen. Wem diese Band immer noch den Garaus gemacht hat, der bekommt bei „Winged Death“ beste Kost zum Headbangen. Dieser Track sollte den Sprung auf die Live-Setlist schaffen.

Eine Überraschung gib es dann tatsächlich beim letzten Beitrag. „Beneath Menacing Sands“ kommt im coolen Mid-Tempo daher und kann durch seinen leicht schwingenden Klang überzeugen. Der Geheimtipp dieses Machwerkes.