Dawn Of Disease: Ascension Gate (2017) Book Cover Dawn Of Disease: Ascension Gate (2017)
Death Metal
Napalm Records (Universal Music)
11.08.2017
dawnofdisease.com

Tracklist:

  1. Passage
  2. Perimortal
  3. Leprous Thoughts
  4. Beneath The Waters
  5. Ascension Gate
  6. Akephalos
  7. Fleshless Journey
  8. The Growing Emptiness
  9. Lucid
  10. Mundus Inversus

Knapp ein Jahr nach der letzten Veröffentlichung präsentieren die Niedersachsen von Dawn of Disease bereits den Nachfolger. Der etwas sperrige Name „Ascension Gate“ ließ die Erwartungshaltung der Fans immer weiter wachsen. Ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr hier.

Brutal und unnachgiebig zeigen sich die Herren direkt im Intro-Song „Passage“. Knüppelharte Growls treffen auf eine Wand aus Double-Bass Klängen, die direkt die Boxen sprengen. Melodischer geht es mit „Perimortal” weiter. Interessante Breaks und Tempiwechsel halten diesen Beitrag interessant und erschaffen eine düstere Stimmung. Keine Gefangenen macht “Leprous Thoughts”. Ein unglaubliches Tempo legt die band hier vor. Mensch hat fast das Gefühl, dass die Hölle über dem ZuhörerIn einstürzt. Ein kraftvoller Track, den es sich lohnt laut zu hören.

Die Songstruktur bei “Beneath The Waters” ist deutlich schwieriger als bei den Vorgängern. Dieser Beitrag braucht einige Hördurchläufe, ehe mensch alle Details begreift und sich ein neuer Lieblingssong herauskristallisiert. Der Titeltrack „Ascension Gate“ beginnt episch. Sanfte Trommelklänge erschaffen eine coole Mid-Tempo Nummer, die sicher seine LiebhaberIn finden dürfte. Das hypnotische Riff setzt diesem Titel die Krone auf. Deutlich härter und schneller zeigt sich „Akephalos“. Dieser Track zerstört Alles, was sich dieser brachialen Soundgewalt in den Weg stellt. „Lucid“ ist eher im Mid-tempo angesiedelt, kann aber durch seine eindringlichen Lyrics an Tiefe und Ausdruckskraft gewinnen. Sicher kein einfacher Song, aber dennoch mehr als hörenswert.

Das Epos „Mundus Inversus” beendet mit gut 9 Minuten Länge schließlich dieses Machwerk. Kompromisslos und dennoch verspielt, zeigen die Osnabrücker, dass sie zu Recht sich einen Stammplatz im Death Metal erarbeitet haben.