Cloven Hoof: Who Mourns For The Morning Star (2017) Book Cover Cloven Hoof: Who Mourns For The Morning Star (2017)
New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM)
High Roller Records (Soulfood)
28.04.2017
www.clovenhoof.net

Tracklist:

  1. Star Rider
  2. Song of Orpheus
  3. I Talk to the Dead
  4. Neon Angels
  5. Morning Star
  6. Time to Burn
  7. Mindmaster
  8. Go Tell the Spartans
  9. Bannockburn

Cloven Hoof sind ein echtes NWoBHM- Urgestein. Die Bandgeschichte reicht bis ins Jahr 1979, nach einigen Besetzungswechseln und sogar einer vorrübergehenden Auflösung, sind die Herren nun mit neuen Musikern am Start. Ob die Frischzellenkur geholfen hat?

„Star Rider“ ist ein zeitloser Song, der einfach gut ist. Eine satte Melodie, ordentlich Gitarren-Wums und auch die Drums treffen punktgenau. Der perfekte Auftakt für diese CD. Druckvoll-melodisch zeigt sich ebenfalls „Song of Orpheus“. Sänger George beweist auf diesem Track seine gesamte Klasse und erschafft eine echte True-Metal Atmosphäre, die sofort Erinnerungen an große Festivals wachwerden lässt. Langsamere Töne schlägt die Band mit „I Talk to the Dead” an. Ein sattes Riff begleitet den Beitrag über die gesamte Spielzeit. Eine wirklich beeindruckende Machtdemonstration. Richte Partystimmung kommt hingegen bei „Neon Angels“ auf. Eine getriebene Hookline mit ordentlichem Mitsingpotenzial bildet die Basis eines Geheimtipps dieses Albums. Der namensgebende Song dieses Albums fäll durch seinen Abwechslungsreichtum auf. Anfangs eher langsam, entwickelt sich „Morning Star” zu einer coolen Rocknummer, die direkt in die Gehörgänge geht. „Time to burn“ macht seinem Namen alle Ehre. Mensch spürt förmlich die Feuersäulen, die während des Refrains in den Himmel schießen. Eine Up-Tempo Nummer, die sich live voll entfalten wird. Getragen und episch präsentiert sich „Go Tell the Spartans”. Hier zeigt sich die Liebe der Band zu Hymnen, die alle Zeiten überdauern werden. Bei diesem Riff muss mensch einfach die Haare schütteln.

Beendet wird das Album mit „Bannockburn“. Ein interessanter Track, der mit Tempiwechsel spielt und dabei eine unglaubliche Geschwindigkeit aufbaut, die sich immer wieder selbst zerstört. Ein würdiger Abschluss eines Meisterwerks.